Während die Zahl der rechtsextremen Straftaten leicht gesunken ist, haben die linken Gewalttaten im vergangenen Jahr deutlich zugenommen.
Die Zahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten in Bayern ist im vergangenen Jahr gesunken, die Zahl linksextremistischer Gewalttaten dagegen deutlich gestiegen.
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Die linksextremistische Szene - hier bei einer Demonstration in Berlin - ist auch in Bayern aktiv. Die Zahl der Gewalttaten, für die das linke Spektrum verantwortlich ist, ist nach Angaben des bayerischen Innenministers so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. (© Foto: AP (Archivbild))
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Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2008 hervor, den Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München vorgestellt hat. Demnach zählten die bayerischen Verfassungsschützer im vergangenen Jahr 68 rechtsextremistische Gewalttaten - 2007 waren es noch 82.
Die Zahl linksextremistischer Taten stieg hingegen von 76 im Jahr 2007 auf 109 im Jahr 2008 an. "Das ist der Höchststand seit mindestens zwei Jahrzehnten", sagte Herrmann. Er betonte aber, dass auch das Potenzial gewaltbereiter Rechtsextremisten unverändert sei.
Grund dafür sei einerseits ein Absinken der Hemmschwelle, andererseits nutzten sogenannte Autonome rechtsextremistische Veranstaltungen zu gewaltsamen Gegenaktionen. Dies sei aber nur ein Vorwand, im Kern gehe es Linksextremen um "einen Kampf gegen den demokratischen Staat und dessen Institutionen".
Auch die Linkspartei werde weiterhin vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet. Herrmann sagte: "Bei der Partei die Linke verbergen sich hinter einem geschönten öffentlichen auftreten klare extremistische Inhalte." Die Partei stelle eine "große Gefahr" dar.
Als größte Herausforderung für die Verfassungsschützer bezeichnete Herrmann nach wie vor den islamistischen Terrorismus. Konkrete Anschlagsplanungen in Deutschland seien zwar im Jahr 2008 anders als in den Vorjahren nicht bekannt geworden. "Wir müssen dennoch unverändert davon ausgehen, dass jederzeit Anschläge durch islamistische Terroristen möglich sind."
Anlass zur Sorge sei besonders der verstärkte Einfluss durch das Internet. Durch Video- und Audiobotschaften könnten zunehmend operative unabhängige Gruppen oder Einzelpersonen beeinflusst werden.
Herrmann verwies darauf, dass sich inzwischen vermehrt kleinere Zellen und Einzelpersonen gedanklich mit der Möglichkeit von Anschlägen beschäftigten. Darunter seien Ausländer, die schon lange in Deutschland leben und als gut integriert angesehen werden, oder Deutsche, die zum Islam konvertiert sind.
(dpa/ddp-bay/gba)
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Leider muss ich Sie hier enttäuschen! Die Statistik über Straftaten " gegen Linke oder vermeintliche Linke" gibt es nicht. Nur Straftaten "gegen Linksextremisten bzw. meintliche Linksextremisten"! Das heißt wenn die das Zeltlager keine Veranstaltung von Extremisten war wird dieser Fall nicht in dieser gesonderten (!) Statistik auftauchen. Sehr wohl aber in der "allgemeinen" Statistik!
Tja Statistik kann man auch studieren!!!
Mein Guete,haben sie Mut,so etwas darf man doch nicht schreiben,sie wissen ja der Mainstraem und der vorauseilende Gehorsam im politischen Alltag. Bis dato glaubte jeder das es nur rechte Gewalt gibt,sie zerstoeren ja einigen Menschen die Illusionen. Was wird da wohl der Herr Friedmann sagen? Der schwarze Block war doch bei der Bevoelkerung als rechte Gewalt bekannt,oder? Die Weimarer Republik und ihr politsches Chaos lassen gruessen.
@TantePolly1:
Zitat: Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich inzwischen als Linksextreme auftretende Rechte unter die Szene mischen und Gewalt provozieren.
^^
Ja klar ich lach mich schlapp :). Das ist also ihre Erklärung?
Zitat2: Ich kann mich nicht an eine einzige ähnlich Mitteilung über Straftaten von Linken erinnern.
^^
Einfach nachrichten schaun und zusehen wie Linke Wöchentlich unprovoziert auf Polizisten einschlagen die auch nur ihren Job machen. Steine qwerfen usw... Also in meiner Welt sind das Straftaten ;).
PS: Also wir haben in Bayern als ca. 200 Straftaten von Linken+Rechten. Die schneken sich also nicht viel. Dem gegenüber stehen aber weterhin ca. 20.000 Straftaten aus einer alt bekannten Ecke. Die allerdings sind alle Opfer ihrer und unserer Kultur und können gar nichts dafür!
Als größte Herausforderung für die Verfassungsschützer bezeichnete Herrmann nach wie vor den islamistischen Terrorismus. Konkrete Anschlagsplanungen in Deutschland seien zwar im Jahr 2008 anders als in den Vorjahren nicht bekannt geworden. "Wir müssen dennoch unverändert davon ausgehen, dass jederzeit Anschläge durch islamistische Terroristen möglich sind."
Mhm. Die grösste Gefahr für die FDGO sind Politiker, die einerseits auf die Verfassung einen Eid abgelegt haben, aber andererseits ständig und unermüdlich daran arbeiten, wieder Zustände wie anno '33 einzuführen. Auch damals wurden diffuse Änste geschürt, auch damals gab es ausser Propaganda nichts - ein nebulöser, allgegenwärtiger und heimlicher Gegner - wie der Mann aus dem Kinderlied.
Das ist das Patentrezept für die Verbreitung von Angst und Schrecken: Man behauptet einfach, man wäre im Besitz von Informationen, die belegen würden, dass es jederzeit und überall zu einem Anschlag kommen könnte. Und die Karnickel lassen sich bereitwillig in den Stall treiben.
Liebes Herrmann & Konsorten, vor EUCH habe ich wesentlich mehr Angst als vor dem "ischlamischen Terrorischmusch". Ehrlich. Weil ihr im Gegensatz zun Erstgenannten real seid.
DW
* = setzen Sie Ihre Lieblings-Angst ein;
Der Verfassungsschutzbericht für 2008 ist ja noch nichteinmal online.
2006 und 2007 wurden keine versuchten Tötungsdelikte von Rechtsradikalen gegen Linke oder vermeintliche Linke in den Berichten gezählt.
2008 müsste mindestens ein Fall genannt werden:
"Mit Flasche und Spaten hat der Rechtsextremist Kevin S. auf ein junges Geschwisterpaar eingeschlagen. Dafür droht ihm nun eine Verurteilung wegen versuchten Mordes. Vor dem Kasseler Landgericht spielte er seine Schuld herunter mit Hilfe seines Anwaltes, Dirk Waldschmidt, einem ehemaligen Spitzenkandidaten der NPD.
Der Angeklagte wirkte angespannt, heißt es in einem Bericht der Frankfurter Rundschau. Für die Reporterin war es schwer zu glauben, dass sich der junge Mann wegen eines brutalen Überfalls auf ein Zeltlager der Linksjugend Solid verantworten muss. Ein Überfall, den Kevin S. am Mittwoch vor dem Landgericht Kassel einräumte.
Die Verhandlung selbst verlief daher auch unspektakulär. Sachlich schilderte der Angeklagte, der zur rechtsextremen Kameradschaft Freie Kräfte Schwalm-Eder" gezählt wird, in einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung den Angriff auf das linke Sommercamp. Allerdings stellt er den Vorfall als gänzlich ungeplant dar.
Vor Gericht gab der Angeklagte an, spontan mit mehreren jungen Männern zum Zeltplatz am Neuenhainer See in Nordhessen gefahren zu sein. Während seine Begleiter die Autos der linken Camper demolierten, schlich Kevin S. zu den Zelten, überfiel ein schlafendes Geschwisterpaar und schlug einem 13-jährigen Mädchen mehrfach mit einer Flasche auf den Kopf, ihrem zehn Jahre älteren Stiefbruder mit einen Klappspaten: So drei, viermal. Pro Person, sagte S. laut Frankfurter Rundschau in der Verhandlung. Wie ein Kranker, sagte ein Komplize bei der Polizei aus, habe er auf den Typen und die Tussi eingeschlagen.
Die Staatsanwaltschaft klagte ursprünglich nur gefährliche Körperverletzung an, da sie nicht von einem Tötungsvorsatz ausging. Das Landgericht Kassel sah dies jedoch anders und hält auch eine Verurteilung wegen versuchten Mordes für denkbar. Als mögliche Mordmerkmale sollen Heimtücke und niedere Beweggründe benannt worden sein.
Während der junge Mann mit Prellungen und Schürfwunden davonkam, richtet die Glasflasche bei seiner Schwester verheerende Verletzungen an. Mit einer Gehirnerschütterung wurde sie ins Krankenhaus gebracht und leide laut Staatsanwalt bis heute unter Angstzuständen."
http://www.endstation-rechts.de/index.php?optio
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