Niederlage für CSU-Chef Huber: Inzwischen halten mehr Bundesbürger Parteivize Seehofer für den besseren Parteivorsitzenden.
Acht Monate nach seiner Niederlage im Wettkampf um den CSU-Vorsitz ist Parteivize Horst Seehofer in einer Umfrage am siegreichen neuen Vorsitzenden Erwin Huber vorbeigezogen. Mehr Bundesbürger halten den Verbraucherschutzminister inzwischen für einen besseren CSU-Chef als Huber, ermittelte das Emnid-Institut für die Zeitschrift Cicero (Juniausgabe).
CSU-Chef Huber (im Bild) verliert: Laut Umfrage halten mehr Bundesbürger Horst Seehofer für den besseren Parteichef. (© Foto: dpa)
Anzeige
39 Prozent der 1001 Befragten sagten, Seehofer wäre "aus heutiger Sicht der bessere Kandidat" gewesen. Lediglich 19 Prozent sprachen sich für Huber aus. Auch bei den CSU-Wählern lag Seehofer vorn: 49 Prozent votierten für den Parteivize, 43 Prozent für Huber.
Huber hatte bereits beim jüngsten BayernTrend von Infratest dimap vor gut zwei Wochen schlechter abgeschnitten als Seehofer, gegen den er am 29. September 2007 den Kampf um den Parteivorsitz gewonnen hatte. Dieser Umfrage zufolge sind nur 28 Prozent der Bayern mit der Arbeit von Huber zufrieden, mit der Arbeit von Seehofer jedoch 48 Prozent.
(dpa/ddp-bay/dmo/cag)
Sorgerechtsverfahren in der Kritik
Die neueste Antwort
@pedrico:
dass sogar ein stoiber der csu fehlt zeigt doch nur auf welch jämmerlicher, jedoch machtbesessener Zirkel die csu-führungriege ist. Die gesamte Parteispitze ist ein minderwertiger Politikerstadl, nur fähig zur Mauschelei, Betrügerei und Wählertäuschung. In jedem privaten Unternehmen würden diese Leute längst im Gefängnis sitzen oder Hartz4 geniessen.
Bis heute ist Huber nicht fähig, seinem Finanzpräsidenten Herbert Scheidel zu verbieten, die persönlichen Kontaktdaten (Name, Zimmer, Telefon, email) vom Briefkopf zu entfernen. Einem hohen Finanzbeamten muss dies verboten werden, weil er sonst weiterhin glaubt, sich zu seinen Lügen auf diese Weise unauffindbar machen zu können, was zu immer noch abgrundtieferem Lügen führt. Jämmerlich vom Freistaat Bayern ist auch, insbesondere dem Landesamt für Steuern (früher Oberfinanzdirektion), dass schriftliche Beantwortungszusagen nicht eingehalten werden, ganz offensichtlich um die per Dienstaufsichtsbeschwerde gerügten Mißstände statt zu bestätigen, verschleiern zu können. Um sich dem Vorwurf der Nichteinhaltung einer Beantwortungszusage zu entziehen, wird dann vom Landesamt ganz einfach behauptet, man habe schon "klat und eindeutig" geantwortet, ohne jemals an die nur angeblich gegebenen Antworten hinzeigen zu können. Endergebnis: Landesamt für Steuern samt bayerisches Finanzministerium geht vor dem sich beschwerenden Bürger "stinkend" auf Tauchstation. Hintenherum werden dann die Köpfe mit dem gerügten und befangenen Finanzamt zusammengesteckt, wie man den sich beschwerenden Bürger existenziell vernichten kann.
Genauso hilflos zugesehen hat Huber auch bezüglich der Mrd- Verluste bei der BayernLB, die ihm im Untersuchungs-Ausschuß hoffentlich den Kopf kosten.
Er wurde als politische Allzweckwaffe und stets loyaler zweiter Mann bezeichnet, weniger weil er etwas könnte, sondern weil er immer das machte, wo ihn die CSU hinstellte und er seinen Chefs immer nach dem Munde redete so kam Huber Posten für Posten nach oben. Eine eigene Meinung zu haben, wäre im CSU-System, welches das Leistungsprinzip mit Füßen tritt, nur hinderlich. Die letzte Hürde nahm Huber dann zusammen mit Kumpan Beckstein in einem Kreuther Hinterzimmer, als er sich mit diesem intrigant und bei erster Gelegenheit das Stoiberfell aufteilte. Nur zu zweit trauten sich die beiden über den hitzegeschwächten Stoiber hermachen, der zuvor seiner Kritikerin Pauli hocharrogant mit So wichtig sind Sie nicht ein Gespräch verweigerte und sich damit selbst auf den Grill steckte.
Die postengeilen Beckstein und Huber vereinten sich wohl rein aus Angst vor Stoiber zum Tandem und nicht etwa um gemeinsam für Bayern in die Pedale zu treten der altväterliche Beckstein, der schon mal bei Veranstaltungen einnickt, als Tandemfahrer ist ja wohl wirklich absolut lächerlich. Als Intrigen-Tandem wollten die beiden Seehofer mit der Stoiberfell-Aufteilung vor vollendete Tatsachen stellen. Huber überliess Beckstein kampflos das Amt des MP und wollte dafür kampflos das Amt der Parteivorsitzenden der Rest für Seehofer. Diese Kumpanei prangerte Seehofer aber an und das Intrigen-Tandem musste zurückrudern. Huber sagte Beckstein dann unbedingte Loyalität, also bedingungslose Unterwürfigkeit zu.
Im Kampf um den CSU-Vorsitz bevorzugte Beckstein dann permanent Huber und stiftete damit die Huber-Getreuen immer wieder zur Schlammschlacht gegen Seehofer an. Dieser sprach schließlich von einem lückenlosen, medialen Trommelfeuer auf ihn.
Kaum aus dem Schatten von Stoiber getreten, verloren Beckstein und Huber ihre Lederhosen, als sie des Dilettierens in der Steinzeit des Internets überführt wurden. Seitdem fährt das Dilettanten-Tandem, das glaubte, zwei Zwerge würden zusammen einen Riesen ergeben, eine Blamage nach der anderen ein:
Wiedereinführung des Buß- und Bettags nur vorgetäuscht, Mrd.-Verluste BayernLB, Transrapid kampflos zu Grabe getragen, Schlappe bei Kommunalwahl, Einknicken beim Rauchverbot, Huber hilflos am Hindukusch, Beckstein täuscht Veranstaltung zu Nürnberger Protestkundgebung vor, Huber wird aus den eigenen Reihen als Zehntel von Stoiber, in jeder Hinsicht bezeichnet, Sauhaufen-Eklat von Beckstein ...
Ohne Huber könnte die csU Millionen beim Wahlkampf-Coaching sparen, denn dann müßte Huber nicht entnuschelt werden.
Weitere Millionen könnte sie sparen, wenn ein anderer als Beckstein Mininsterpräsident wäre. Dem muß ein Coach erst beibringen, was der Sinn seines Amtes ist.
Gibt es zu dem Thema was passendes aus der Literatur der alten Griechen?
Paging