Die CSU in Bayern steht vor dem Führungswechsel stark da. In einer Umfrage sprachen sich 56 Prozent für die bayerische Unionspartei aus. Auch der scheidende Ministerpräsident Stoiber erhielt von den Bayern ein gutes Zeugnis.
Die CSU steht vor dem Führungswechsel in den Umfragen stark da: In einem am Donnerstag vom ZDF-Politbarometer veröffentlichten politischen Stimmungsbild in Bayern kommt die CSU aktuell auf 56 Prozent.
Kommt in Bayern derzeit auf 56 Prozent: Die CSU. (© Foto: dpa)
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Der nach 14 Jahren scheidende Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber erhält in der Umfrage ein gutes Zeugnis: 77 Prozent sagen, er habe seine Sache eher gut gemacht. Selbst zwei Drittel der SPD- und Grünen-Anhänger beurteilen seine Arbeit als Regierungschef eher positiv.
Als neuen CSU-Chef wünschen sich laut der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen 48 Prozent den bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber und 30 Prozent Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Nur 6 Prozent votieren für die umstrittene Fürther Landrätin Gabriele Pauli.
Von dem designierten bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein erwarten die meisten Bayern - 59 Prozent - keinen großen Unterschied. Laut ZDF-Politbarometer erwarten nur 14 Prozent von Beckstein eine bessere, 12 Prozent eine schlechtere Arbeit.
Die politische Stimmung in Bayern unterscheidet sich der von Montag bis Mittwoch in dieser Woche durchgeführten Umfrage zufolge wenig vom letzten Landtagswahlergebnis 2003. Die CSU habe sich seit ihrem Tief vom Januar mit nur 45 Prozent wieder auf 56 Prozent verbessert; die SPD erhielt 22, die Grünen 9 Prozent Zustimmung. FDP und Freie Wähler blieben mit 4 Prozent und die Linken mit 3 Prozent unter der Hürde für den Landtag.
In einer Emnid-Umfrage für die Illustrierte Bunte sprachen sich 18 Prozent der befragten Bundesbürger für Pauli als CSU-Chefin aus.
(AP)
Die neueste Antwort
:-)))
Man muss halt Bayer sein (nicht nur per Meldeschein), um das verstehen zu können.
War ein sehr gutes Interview im Spiegel - mal ein schöner Ausgleich zum Artikel weiter vorne im Heft...
Im aktuellen "Spiegel" ist ein sehr schönes Interview mit Bruder Jonas und Django Asül. Ich halte es für sehr lesenswert, insbesondere auch die dort von beiden skizzierten Allegorien.
Vor allem:
Extra bavariam nulla vita est, et si est, nulla est.
- Schön - ;-)
@Ha.Ha.:
Gaaaanz offensichtlich, Sie haben, wie immer, in vollem Umfange recht. Respekt Ha.Ha.
Ich denke keiner kann leugnen das Bayern in fast allen belangen ganz hervorragend dasteht. Wir geniessen Wohlstand von dem andere Bundesländer nur träumen können. Ich will dies der CSu Regierung nicht absprechen. Trotzdem she ich die Gefahr der allgemeinen "Zufriedenheit" die eine Entwicklung zu (noch?) besserem im Wege steht. Neben den Wichtigen Eckpunkten für das Wohlergehen der Bürger bröckelt es auch in Bayern an vielen Ecken und Enden.
Ein Beispiel ist das Bildungssystem. Ich wünsche mir bei Gott kein "rotes" Schulkonzept, hier haben wir in Deutschland genug Erfahrungen. Trotzdem läuft auf diesem Sektor einiges falsch, teils weil der von mir bereits angesprochene Filz so dick ist das Bewegung oder Veränderung unmöglich scheint, teils weil das Kultusministerium aktuell nur als Karrieresprungbrett dient, und zum großen Teil weil es den Wähler nicht interesseiert, bzw. dem Wähler die Brieftasche näher ist als die Klassenstärken seiner Kinder. Hier wird seitens der Regierung gepfuscht und gelogen dass ich die Balken biegen und es scheint völlig egal zu sein, solange wir nur einen Arbeitslatz mehr als NRW vorweisen können. Es ist utopisch in Bayern von einer Abwahl der CSU zu träumen, es wäre vermutlich auch unverhältnismäßig. Ich hielte es aber für angemessen der nicht sehr demokratischen CSU ab und zu zu zeigen das sie nicht durch Gottes Gnaden eingesetzt ist.
Die Kritik an der bayerischen Opposition teile ich zu 100%. Wen eine Landes-SPD es nicht schafft aus den Steilvorlagen die aus der Staatskanzlei in steter Regelmäßigkeit gegeben werden zumindest ein bisschen Profil oder gar öffentliche Wahrnehmung heraus zuschlagen, dann darf deren Regierungsfähigkeit ernsthaft bezweifelt werden.
Christen dürfen hin + wieder sündigen (insbesondere die Katholischen, gibt es doch die bequeme Beichte um alles wieder reinzuwaschen) - sofern ihre guten Taten überwiegen.
Sozialisten dagegen haben immer wieder das Problem, alles versprechen zu müssen, aber nichts einhalten zu können (wies nunmal so ist mit Rattenfängern und Luftschloßverkäufern). Das gilt insbesondere für die jüngste Ausgeburt dieses Irrglaubens.
BTW: Wie stehts eigentlich mit der BY-PDS, existiert die noch?
;)
mfg nh100
... zwischen denen die sich Christen nennen und das Buch namens Bibel nicht gelesen haben und denen die sich sozial nennen und nicht wissen was das ist.
Paging