Die Zufriedenheit der Wähler mit SPD-Chef Beck ist auf einem neuen Tiefpunkt: Laut Umfrage stimmen nur noch 23 Prozent seiner Arbeit zu.

Die persönlichen Umfragewerte von SPD-Chef Kurt Beck sinken weiter. Im ARD-Deutschlandtrend zeigten sich nur noch 23 Prozent der Bundesbürger zufrieden mit Becks Arbeit. Das war ein Prozentpunkt weniger als noch im April.

Bild vergrößern

Schlechte Umfragewerte: SPD-Chef Kurt Beck (© Foto: AP)

Anzeige

Dies sei die niedrigste Zustimmung für Beck, die je im "Deutschlandtrend" gemessen wurde, teilte die ARD am Donnerstag mit. 69 Prozent sind den Angaben zufolge nicht mit der Arbeit des Pfälzers zufrieden.

Bei einer Direktwahl des Kanzlers würden sich demnach 68 Prozent für die CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel und nur 14 Prozent für Beck aussprechen. Mit 54 Punkten erreiche Merkel ihren bislang größten Vorsprung. Selbst von den SPD-Anhängern würden der Umfrage von Infratest dimap zufolge nur 25 Prozent für Beck stimmen, eine klare Mehrheit aber für Merkel.

Merkel steht im Mai - wenn auch mit Einbußen - auch an der Spitze der beliebtesten Parteipolitiker: 68 Prozent sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Das ist ein Minus von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vormonat. Auf Platz zwei steht SPD-Vize und Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit 66 Prozent (minus eins).

Für die Umfrage im Auftrag der Tagesthemen befragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap in dieser Woche 1000 Wahlberechtigte.

Wenn an diesem Sonntag gewählt würde, käme die Union der Umfrage zufolge unverändert auf 37 Prozent. Die SPD könnte bundesweit im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt zulegen und erreicht 27 Prozent der Stimmen. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 10 Prozent. Die FDP liegt unverändert bei 10 und die Linke ebenfalls unverändert bei 12 Prozent. Für die Sonntagsfrage befragte Infratest dimap diese Woche 1500 Wahlberechtigte.

Leser empfehlen 

(/sueddeutsche.de/dpa/Reuters/aho)