Mehr als zwölf Millionen Gäste sind in den ersten sechs Monaten nach Bayern gekommen. Das nährt die Hoffnung auf ein Rekordjahr.
Mit erstmals mehr als 12 Millionen Gästen hat das Reiseland Bayern im ersten Halbjahr 2008 einen Besucherrekord verzeichnet. Von Januar bis Juni seien 12,2 Millionen Urlauber im Freistaat gezählt worden und damit 2,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) am Freitag in München mit.
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Touristen in Nürnberg: Die Großstädte gehörten zu den Gewinnern in der Gästebilanz. (© Foto: dpa)
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Sollte das Wachstum im traditionell stärkeren zweiten Halbjahr anhalten, könnte der Freistaat im Gesamtjahr erstmals auch die Marke von 27 Millionen Gästen knacken, hofft Müller.
Von den rund 310.000 zusätzlichen Gästen im ersten Halbjahr kamen 250.000 aus Deutschland und rund 60.000 aus anderen Ländern. Auch bei den Übernachtungen verbuchten die Touristiker ein Plus um 1,7 Prozent auf 34,8 Millionen. Hier lagen ebenfalls die deutschen Gäste mit einer Zunahme von 1,7 Prozent vor den Touristen aus dem Ausland mit einer Steigerung von 1,4 Prozent. Als Grund sieht die Ministerin den hohen Euro-Kurs, der das Wachstum ausländischer Gäste gedämpft habe.
Gewinner waren den Erhebungen zufolge die bayerischen Heilbäder mit einem Besucherplus von 3,2 Prozent sowie Großstädte, die 4,3 Prozent mehr Touristen mit mindestens einer Übernachtung begrüßen konnten.
(dpa/beu)
Die neueste Antwort
zu verkünden, lässt sich niemand gerne nehmen.
Ob Ministerpräsidenten die neuesten Arbeitslosenzahlen verkünden, Kultusminister über die besten Noten sprechen oder Wirtschaftsministerinnen Zuwachszahlen im Tourismus darstellen - man weiß nie so ganz genau, über was sie da eigentlich reden: der Ministerpräsident hat allerhöchstens ein Bruchteil der neu besetzten Stellen zu verantworten, der Kultusminister hat seinen Schulabschluss schon jahrzehnte hinter sich und keine Wirtschaftsministerin hat eine so große Verwandschaft, die sie nach München, Nürnberg oder in die Kuftkurorte entlang des Irschenbergs flächendeckend aufteilen könnte.
Ach so, sie haben die Rahmenrichtlinien für den Erfolg gesetzt, Strukturmaßnahmen ergriffen, Bürokratiehemmnisse beseitigt und mit Subventionen zu Investment motiviert.
Gut, dafür haben wir Parteien gewählt, damit sie die richtigen Leute in die Regierung
bringen - aber dann ist es fair danach zu fragen, warum Herr Beckstein erst 2.800 Pflegekräfte in die Länder des EX-Jugoslawien zurückschickt, um dann wegen der Proteste aus den Krankenhäusern 800 dazubehalten und der Pflegenotstand in bayern fortbesteht, mithilfe welcher Subventionen der Herr Schneider die notwendigen Lehrkräfte für das kommende Schuljahr einstellt, damit wir kleinere Klassen für unsere Kinder bekommen, und ob die Frau Müller wirklich meint, sie sei in erster Linie die Fremdenverkehrschefin von Bayern. Den Job der Hotelfachfrau, den hatte in der Regierung Stoiber jemand anders.