Pferde haben im Landkreis Ansbach Unfälle auf der Autobahn verursacht. Ein 42-Jähriger wurde dabei getötet, weil ein Tier durch die Windschutzscheibe schleuderte. Die Polizei ermittelt, wie die Pferde auf die Fahrbahn kommen konnten.

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Pferd ist am Samstagmorgen auf der Bundesautobahn 6 im mittelfränkischen Landkreis Ansbach ein Familienvater ums Leben gekommen. Der Wagen einer vierköpfigen Familie aus dem Raum Osnabrück hatte das Pferd bei der Anschlussstelle Neuendettelsau erfasst, wie die Polizei mitteilte. Durch den heftigen Aufprall wurde der Kopf des Tieres abgerissen und durchschlug die Windschutzscheibe.

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Dabei wurde der hinter dem Steuer sitzende 42-jährige Vater tödlich verletzt. Seine hinter ihm sitzende 16-jährige Tochter erlitt schwere Verletzungen. Die 41-jährige Mutter und der 13-jährige Sohn kamen mit leichten Verletzungen davon, erlitten allerdings einen schweren Schock und wurden in eine Klinik gebracht.

Fünf Minuten zuvor hatte ein 53-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug frontal ein weiteres Pferd erfasst, das 700 Meter weiter plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen war. Das Tier wurde dabei getötet und in den rechten Straßengraben geschleudert. Der Fahrer blieb unverletzt, an seinem Truck entstand Schaden in Höhe von etwa 13 000 Euro.

Wie die Pferde, die von einer Koppel im Raum Heilsbronn stammen, auf die Autobahn gelangen konnten, ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Fahrbahn in Richtung Süden war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu fünf Kilometern.

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((sueddeutsche.de/dpa/ddp)/ffu)