In der Nähe von Wolfratshausen war ein 23-Jähriger mit einem Leasingauto zu schnell unterwegs. Er kam von der Straße ab. Drei Menschen starben.
Raserei vor dem Morgengrauen: Bei einem Verkehrsunfall sind am Morgen nahe Eurasburg im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen drei Männer getötet worden. Der 23 Jahre alte Fahrer aus Geretsried war am frühen Morgen wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie ein Sprecher der Rosenheimer Polizei sagte.
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In dem Waldstück zwischen Eurasburg und Wolfratshausen, in dem sich am Morgen ein schwerer Unfall ereignet hat, kommt es wegen Glätte und überhöhter Geschwindigkeit häufig zu Unfällen. (© Foto: SZ/Poestges)
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Das Auto kippte bei dem Unfall auf die Seite und prallte mit großer Wucht mit dem Dach gegen einen Baum. Die drei Insassen wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Auto geschnitten werden. Sie starben noch an der Unfallstelle.
Auf dem Beifahrersitz saß ein 40-jähriger Münchner, die Identität des dritten Insassen war zunächst unklar. Die Gruppe war mit einem geleasten Firmenwagen unterwegs. Laut Polizei war zunächst unklar gewesen, ob das Auto gestohlen war. Der Schaden am Fahrzeug wird mit etwa 100.000 Euro beziffert. Nach dem Unfall war die Straße von Wolfratshausen nach Eurasburg mehr als vier Stunden lang gesperrt.
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(sueddeutsche.de/dpa/ddp-bay/abis/afis)
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Die neueste Antwort
Niemand wünschte den Insassen den Tod. Sie haben sich jedoch zum Rasen ganz speziell einen "Sport"wagen ausgeliehen. Das spricht Bände über Ihre Einstellung zum Thema sicher Fahren, bzw. Fahren um von A nach B zu kommen.
In soweit bin ich froh, dass "nur" ein Baum leiden musste, und nicht unschuldige andere Verkehrsteilnehmer des/der Raser wurden.
Die eigentliche Moral von der Geschichte: wenn junge Männer Ihr Testosteron mittels Gaspedal loswerden wollen (Ein Fahrrad wäre wesentlich sportlicher) so sollten sie es auf einer abgesperrten Strecke tun.
... sowas kommt wohl raus, wenn man die eigenen komplexe versucht mit einer rennmaschine auszugleichen. da wird ohne rücksicht auf verluste gebrettert, was das zeug hält: wird schon nix passieren. zum glück -- muss man da wohl schon fast sagen -- war diesmal kein unschuldiger beteiligt. mitleid empfinde ich nicht für die opfer, wohl aber für die angehörigen ...
"3. Erkenntnis: Auch ein Freizeitpanzer wie der Cayenne sind nur scheinbar "sichere Autos" "
Da kommt es eben sehr auf die Situation und den Stoßpartner an.
Bei einer Frontalkollision mit einem Lupo gewinnt der Cayenneinasasse, weil sein Impuls proportional zur Masse höher ist. Die Beschleunigung im Lupo ist dann hier höher. Zusätzlich ist die Karosserie des Cayenne steifer und der Cayennefahrer ist auch hier weniger durch Verformungen der Front gefährdet.
Ganz anders verhält es sich, wenn der Cayenne gegen ein starres Hindernis wie einen starken Baumstamm prallt. Dann is es so ziemlich egal ob man in einem Lupo oder Cayenne sitzt. Der Impuls, bzw. die kinetische Energie geht hier voll in Verformungsarbeit der eigenen Karosserie. Und so kriegt der Cayennefahrer die volle Masse seines Panzers selbst zu spüren.
Die Gesetze der Physik lassen sich eben nicht umgehen.
Und da auf Egoismus und gleichzeitig sicherheit setzende Fahrer eben sofern sie es sich leisten können bewußt schwere Limousinen bzw. nun diese Geländepanzer fahren, weil sie eben wissen daß sie bei einem Verkehrsunfall im Zweifelsfall eher nichts selbst geplättet, sondern den schwächeren platt machen, habe ich in solch speziellen Fälle eben überhaupt keinerlei Bedauern für die Toten. Wer derart rücksichtslos mit diesen Monstermaschinen über öffentliche Pisten kariolt, dem weine ich keine Träne nach.
Lieber Schreibernachwuchs der SZ. Früher hieß es "tödlich verungliückt". "Getötet" deutet eigentlich auf ein fremdverschulden hin, was hier nicht vorlag.
1. Erkenntnis: Wieder einmal hat das Auto zum Fahrstil gepasst.
2. Erkenntnis: Wenn junge Männer schnelle Autos fahren...
3. Erkenntnis: Auch ein Freizeitpanzer wie der Cayenne sind nur scheinbar "sichere Autos"
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