Ihre Tierliebe wurde einer 46-jährigen Busfahrerin im Landkreis Regensburg zum Verhängnis: Weil sie eine Kröte über die Straße trug, muss sie nun um ihren Job bangen.
Eine 46-jährige Busfahrerin hat vorläufig ihren Job verloren, weil sie eine Kröte vor dem Straßenverkehr retten wollte.
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Ärger wegen einer Kröte: Weil eine Busfahrerin ein Tier gerettet hat, wurde sie suspendiert. (© Foto: ddp)
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Die Busfahrerin "blieb plötzlich auf der Straße stehen, schaltete die Warnblinkanlage ein", zitiert die Mittelbayerischen Zeitung einen Fahrgast. Dann sei sie ausgestiegen und habe eine auf der Straße sitzende Kröte an den Straßenrand getragen. Der Vorfall spielte sich in Donaustauf im Landkreis Regensburg ab.
Dem Zeitungsbericht zufolge war die Frau verspätet zum Arbeitsplatz erschienen, bevor sie die Kröte rettete. Ihr Arbeitgeber stellte die Frau wegen ihrer Rettungsaktion vom Dienst frei. "Wenn ich Verspätung habe und dann auch noch eine Kröte einsammele, dann muss ich mich fragen lassen, ob ich den falschen Beruf habe", tat der Chef seinen Ärger über das Verhalten der Busfahrerin kund. Ein Fahrgast hatte die Frau am Steuer angezeigt.
(AP/akh/bica)
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Die weiteren Begleitumstände, die zur Entlassung der Dame führten, sind halt nicht so schlagzeilenträchtig, wie der reisserische Artikel. Da macht es sich doch viel besser auf die NaBu-Tränendrüse zu drücken. Auch mir wäre der Kragen geplatzt.
Laut im Artikel angegebener Zeitung, hatte der Bus schon 20 min Verspätung als der Vorfall sich ereignete. Die Busfahrerin kam an besagten Tag nicht zu spät zur Arbeit und sie wurde laut dem Zeitungsartikel auch nicht angezeigt.
Weiterhin ereignete sich der Vorfall an einer Bushaltestelle und nicht wie im Artikel beschrieben auf offener Strecke.
Angeblich gab es schon mehrfach Probleme mit der Busfahrerin, so dass die Kröte das Fass nur zum Überlaufen brachte.
Soweit die Informationen, welche in der im Artikel angegebenen Zeitung zu lesen waren.
Mittlerweile soll sich auch das Busunternehmen bereit erklärt haben, dass die Frau wieder als Fahrerin arbeiten darf.
Also bei 20 min Verspätung wäre mir in dieser Situation als Fahrgast auch der Kragen geplatzt und ich hätte mich beschwert.
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Mir zeigt dieser Vorgang wieder, in welchem Zustand sich diese sog. christliche Gesellschaft befindet. Brutalität und Rücksichtslosigkeit wohin ich sehe. Tote Babys und erschossene Familien stehen im gleichen Zusammenhang. Typisch auch für den Vorgesetzten: Wegen 1 Minute wenn es überhaupt so lange gedauert hat wird mit Entlassung reagiert. Muss dieser Vorgesetzte charakterlich kaputt sein! Vor 80 Jahren noch wurde ein Dienstmädchen wenn es vom Sohn des Hausherrn geschwängert wurde fast genau so mies behandelt. Da hatte keine Pfaffe und kein Erzbischof was dagegen. Das Opfer war immer schuld!
Und dem Anzeiger hätte ich umgehend eine platt gefahrene zermatschte Kröte ins Gesicht gepackt! Wahrscheinlich gehört diese Person zu jenen, die für sich immer nur Rechte haben, für Alles andere sind es immer die Anderen. Ansonsten gelten nur eigene Ansprüche und als Mensch ist man Egomane hoch Drei! Wegen 1 Minute. Wie erbärmlich sind diese Zweibeiner geworden.
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