Im Nürnberger Zoo ist eine Katze an einer BSE-ähnlichen Seuche erkrankt - dies ist der erste Fall in Deutschland. Gepardin "Lulu" wurde eingeschläfert. Andere Tiere sind offenbar nicht gefährdet.
In Deutschland ist erstmals eine BSE-ähnliche Hirnkrankheit bei einer Katze nachgewiesen worden. Die bereits eingeschläferte Gepardin im Nürnberger Tiergarten habe an der Felinen spongiformen Enzephalopathie (FSE) gelitten, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Die Schwammartige Gehirnentzündung der Katzenartigen sei bisher vor allem in Großbritannien bei Hauskatzen aufgetreten.
Geparde sind in europäischen Zoos selten - ein Archivbild aus dem Jahr 2001 (© Foto: dpa)
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Eine Ansteckungsgefahr für andere Raubtiere im Zoo oder gar für Menschen bestehe nicht, hieß es. Vermutlich habe sich die Gepardin "Lulu" bereits vor Jahren in den Niederlanden angesteckt.
Im Nürnberger Zoo lebte sie erst seit März 2006. Ähnlich wie bei BSE seien Hirnsubstanz und Nervenzellen der Tiere schwammartig durchlöchert. Nach Angaben des Zoos infizieren sich die Katzen, wenn sie Innereien oder Rückenmark von an BSE erkrankten Tieren fressen. Die Inkubationszeit betrage mehrere Jahre.
Die neun Jahre alte "Lulu" hatte sechs Wochen lang unter zentralnervösen Erscheinungen mit Gleichgewichtsstörungen gelitten, außerdem waren ihre Hinterbeine schwach und sie legte ihren Kopf auffallend schief. Da sich ihr Zustand zunehmend verschlechterte, musste "Lulu" schließlich eingeschläfert werden.
Behörden eingeschaltet
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen stellte im Nachhinein FSE fest. Bei lebenden Tieren ist der Nachweis bisher nicht möglich.
"Lulu" wurde in den Niederlanden geboren und kam mit 15 Monaten in einen deutschen Zoo. Nach knapp fünf Jahren kehrte sie zunächst wieder in die Niederlande zurück, ehe sie nach Nürnberg gebracht wurde. Nach Angaben des Tiergartens erreichte sie trotz ihrer Erkrankung die mittlere Lebenserwartung für Geparden.
- Checkliste Zoo Nürnberg 28.06.2007
(dpa)
Gewalt in Syrien
Die neueste Antwort
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
So müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
Und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte
Der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
Ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
In der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
Sich lautlos auf-. Dann geht ein Bild hinein,
Geht durch der Glieder angespannte Stille
Und hört im Herzen auf zu sein.
Tödliche Langeweile
Stahlgitter, Beton und Kacheln bilden die trostlose Umgebung der Tiere im Zoo-Knast. Zur Bewegungslosigkeit verdammt vegetieren die Tiere den ganzen Tag hinter ihren Gittern oder Gräben. Sie können nicht mehr auf Beutejagd gehen, eine Beschäftigung, die in der Natur einen großen Zeitraum ihres Lebens einnimmt. Sie haben keineMöglichkeit Kontakt zu anderen Tierarten aufzunehmen oder den Gerüchen ihrer natürlichen Feinde, die im Nachbarkäfig eingesperrt sind, zu entkommen. Die Zootiere sind ihrer elementarsten Bedürfnisse beraubt. Die Folgen dieser brutalen Tierquälerei sind verhaltensgestörte und in den Wahnsinn getriebene Geschöpfe: Frustration, Apathie, Streß und Lethargie machen sich unter den Tieren breit. In ihren engen Gefängnissen entwickeln die Tiere stereotype Verhaltensmuster. Sie schaukeln rhythmisch hin und her oder laufen tagein, tagaus die gleiche Strecke in ihrem Käfig ab. Oder sie weben mit dem Kopf. Diese Verhaltensmuster sind besonders bei Raubtieren, Primaten und Elefanten zu beobachten. Und gerade bei diesen gestörtesten Tieren bleiben die Menschenmassen stehen. So wie die Menschen früher zu Tausenden die Irrenanstalten und die dort eingesperrten Insassinnen besichtigten. Mit körperlicher und psychischer Gewalt wird in einer Art "Umerziehungslager" der Wille der Tiere gebrochen, bevor sie an die Zoos geliefert werden.
Mit dem Artenschutz, einer modernen Arche Noah, rechtfertigen die Zoodirektoren das Einknasten der Tiere. Eine Täuschung der öffentlichkeit: Schon den Fang mit Fallen oder Verfolgungsjagten überlebt die Hälfe der Tiere nicht. Weitere Gefangene kommen auf dem Transport zu Tode. So machen sich die Zoos mit ihrem großen Tierverbrauch an der Ausplünderung der Natur schuldig. Durch den Tierfang für Zoo und Zirkus wurde der Orang Utan nahezu ausgerottet.
Um die Abschaffung der Zoos, zu erreichen, ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, denn leider glauben noch zu viele Tierfreunde, daß Zoos dem Tierschutz dienen würden. Sie erkennen nicht (oder wollen nicht erkennen), daß wie dem Menschen so auch dem Tier ursprünglich ein natürlicher Drang nach Freiheit angeboren ist.
hat wahrscheinlich zuviel Gammelfleisch zu essen bekommen. Jetzt hat sies geschafft.
Wirft die Frage nach dem Sinn auf, solche Tiere eingeperrt in Zoos zu halten, wenn man
sie nicht einmal richtig verpflegen kann.