Das Statistische Jahrbuch zeigt den Freistaat jenseits aller Klischees: Immer mehr Ostdeutsche ziehen nach Bayern - und die Bäuche wachsen. Eine ungeschminkte Bestandsaufnahme
Bayern in Zahlen: 160.000 Daten auf 599 Seiten liefert das Statistische Jahrbuch 2009, das gestern in München vorgestellt wurde. Äußerlich ist es eine eher sperrige Lektüre, mit unendlich vielen, in schwarz-weiß gedruckten Tabellen und nur wenigen bunten Grafiken. Wer aber lange genug darin blättert, der findet einige interessante Details. Die SZ hat eine kleine Auswahl zusammengestellt:
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Ab in den Süden: Die Zuzügler seit 1990 kamen vor allem aus den neuen Bundesländern. (© Foto: dpa)
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Willkommen, liebe Preißn
"Bayern ist attraktiv, Bayern zieht Menschen an", sagt Innenminister Joachim Herrmann. Zumindest was Oberbayern betrifft, hat er recht. So kann der Landkreis Erding bis 2028 mit einem Bevölkerungszuwachs von mehr als 15 Prozent rechnen, während im Landkreis Wunsiedel die Bevölkerungszahl in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich um fast 22 Prozent schrumpfen wird. Viele Gebiete in Unter- und Oberfranken sowie im Bayerischen Wald werden in Zukunft mit einem starken Bevölkerungsrückgang zu kämpfen haben.
Da 2008 auch etwa 12.000 Menschen mehr von Bayern ins Ausland gezogen sind als umgekehrt, könnte die Lösung sein, mehr "Preißn" in den Freistaat zu lassen. Das hat schon letztes Jahr gut geklappt: Gut 26.000 Einwohner gewann Bayern dadurch, dass Menschen aus anderen Bundesländern hergezogen sind. Ob diese Neubürger dann künftig in der Statistik zu den 19 Prozent der Bevölkerung gezählt werden müssen, die über einen Migrationshintergrund verfügen, ist noch offen.
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Ich bin ja ein "Stodara" und an und für sich finde ich dass "Leben und leben lassen" immer noch der Kern der bayrischen Kultur ist, nicht äußere Insignien (wobei ich Brauchtum, sofern lebendig und nicht nur Staffage für Touristenkameras, schon mag). Aber irgendwo...das mag jetzt sehr "pointiert" und vielleicht auch zu krass sein aber ich finde im Freistaat sind die größten Integrationsverweigerer die "Preißn", nicht irgendwelche bösen Muslime auf denen immer gerne rumgehackt wird. Und was mir besonders aufstößt ist diese Attitüde die man unter Zugereisten leider sehr oft antrifft, dieses "im Grunde sind wir den Bayern ja eh überlegen und die hatten ja eh bloß Glück" etc., dazu das dauernde Gejammere und Geschwärme wie toll doch die alte Heimat sei und wie ungern man im Grunde in Bayern sei. Da sag ich zwar bloß "Ja mei" aber denk mir deutlich mehr. Wie dem auch sei...das Verhältnis zu unseren angeblichen "Landsleuten" aus dem deutschen Ausland war schon immer schwierig und wird es immer bleiben. Wo ich aber wirklich narrat werd' ist wenn bei uns schön "Brötchen" und "Brezeln" angepriesen werden, am besten noch ein "superleckeres Fleischkäsebrötchen" dazu? "Tschüssi"! -.-
Nettiquette gilt also nur für den Leser nicht für den Schreiber...
Trotzdem danke dafür das ihr es geändert habt
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