Der fristlos entlassene Generalmusikdirektor Wang kämpft gegen die Berufung seinen Nachfolgers und um seine Zukunft - jetzt per Eilantrag.
Der Konflikt um den Generalmusikdirektor-Posten am Würzburger Mainfranken Theater spitzt sich zu: Während die Stadt mit Jonathan Seers bereits einen neuen Direktor berufen hat, kämpft der fristlos entlassene Jin Wang vor Gericht mit einem Eilantrag um seine Weiterbeschäftigung.
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Jin Wang wurde als Generalmusikdirektor des Würzburger Theaters fristlos entlassen. (© Foto: dpa)
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Neben der arbeitsrechtlichen Klage am Bühnenschiedsgericht in München habe er inzwischen auch einen Eilantrag beim Arbeitsgericht Würzburg eingereicht, teilte Wangs Anwältin am Freitag mit.
Die Stadt hatte Seers am Mittwoch mit sofortiger Wirkung als neuen Generalmusikdirektor an das städtische Theater berufen. Seers hatte dieses Amt bereits von 1991 bis 2000 inne. Der in England geborene Musiker leitete bereits Orchester in zahlreichen Ländern und ist auch dem Symphonie-Orchester des Norddeutschen Rundfunks verbunden.
"Mit Jonathan Seers wird bis August 2010 ein Generalmusikdirektor die musikalischen Geschicke der Mainfranken Theaters und des Philharmonischen Orchesters Würzburg lenken, der mit seiner Persönlichkeit und Erfahrung für Künstler und Publikum gleichermaßen inspirierend, kreativ und integrierend wirken wird", teilte die Stadt mit.
Seers war von Intendant Hermann Schneider vorgeschlagen worden. Der 1954 in England geborene Dirigent wird direkt in die laufenden Produktionen am Mainfranken Theater einsteigen und den Spielplan mit geringfügigen Modifikationen übernehmen.
Seers Vorgänger Wang war nach Ermittlungen wegen versuchter sexueller Nötigung einer Frau, aber auch wegen gravierender Unstimmigkeiten mit dem Orchester vor gut zwei Wochen entlassen worden.
- Würzburg Die zwei Gesichter des Herrn Wang 25.11.2008
- Würzburg Drama im Orchestergraben 11.11.2008
(dpa/bica)
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Die neueste Antwort
Sie haben Recht,
Kaniz, der Leiter des Bachchores und Konkurrent um die Gestaltung des Mozartfestes soll ihn zur Strecke gebracht haben.
Er hat als erster offenbar das Unwort ---Vergewaltigung-- ins Gespraech und damit die Lawine ins Rollen gebracht.
Scheinheilig rannter er dann zum Kulturreferenten, um Rat zu holen...
eine moderne Umschreibung von DENUNZIATION
Keiner weiss ja Nichts, aber es haette doch unter Umstaenden sein koennen, wenn auch nicht offensichtlich so hat der doch sein Werkzeug dabei gehabt und damit die Voraussetzungen fuer die Tat , die er haette begehen konnnen wenn er gewollt haette oder auch unbeabsichtigt aus Wut ueber das Verhalten seines Orchesters, das ja nicht so geigen wollte wie er es gerne gehabt haette, da doch fruehr alles viel bequemer war.
Jetzt kommt Seers, der konnte seinerzeit gar nicht schnell genug wegkommen aus der Metropole.
Hat wohl nicht alles so geklappt.
Die angeblich belästogte erstattet keine Anzeige, stattdessen irgend jemand. Dies wohl nur, um behaupten zu können,"die Staatsanwaltschaft ermittelt".
Dass das Orchester nicht positiv zum Dirigenten steht und gravierende "Unstimmigkeiten" gebe, spricht eher für den Dirigenten.
So ist das halt, Niveau geht nur über Schweiß und wo fließt der schon im Öffentlichen Dienst.
"Seers Vorgänger Wang war nach Ermittlungen wegen versuchter sexueller Nötigung einer Frau, aber auch wegen gravierender Unstimmigkeiten mit dem Orchester vor gut zwei Wochen entlassen worden."
Vor allen Dingen aber soll er mit einem Essstäbchen dirigiert haben.