Von Birgit Kruse

CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer weiß was er will - und zwar eine Frau auf dem Posten des CSU-Generalsekretärs. Das wäre ein Novum in der Partei.

Peter Ramsauer, Chef der CSU-Landesgruppe in Berlin, setzt auf Frauenpower in seiner Partei. Er hat sich dafür ausgesprochen, den Posten des Generalsekretärs an eine Frau zu vergeben. Das wäre ein Novum in der Partei.

Söder

Markus Söder: Über seine Nachfolge auf dem Posten des Generalsekretärs wird derzeit spekuliert. (© Foto: dpa)

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Sollte Erwin Huber im September zum neuen Parteichef gewählt werden, stelle sich die Frage, so Raumsauer, ob der Posten des Generalsekretärs nicht eine Frau übernehmen solle - quasi im Zuge des "allgemeinen Gleichstellungsgesetzes".

Denn in der CSU gebe es viele "superstarke Frauen". Derzeit sind alle Führungspositionen in der CSU mit Männern besetzt.

Ramsauer könne sich zudem vorstellen, dass die potentielle Söder-Nachfolgerin aus der Berliner CSU-Landesgruppe kommt. "Da werde ich sehr darauf achten", sagte er. Sich für eine Kandidatin aus der Landesgruppe zu entscheiden, hätte noch einen weiteren Vorteil: die engere Verzahnung zwischen München und Berlin.

In der Partei rechnet man damit, dass der jetztige Generalsekretär Markus Söder nach dem Parteitag abgelöst wird. Ende September wählen die Delegierten in München einen neuen Parteivorsitzenden. Zur Wahl stehen: Wirtschafsminister Erwin Huber als auch Bundesverbracherschutzeminister Horst Seehofer.

Söder selbst schweigt zu den Spekulationen um seine mögliche Nachfolge.

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(sueddeutsche.de)