Seite Drei zum politischen Aschermittwoch Nicht mehr der Horst vom Seehofer

Markus Söder beim politischen Aschermittwoch der CSU. Alle rufen: "Markus!"

(Foto: dpa)

Die Premiere von Passau: Wie Markus Söder sich aus dem Schatten seines Vorgängers befreit und stattdessen an den größten Ministerpräsidenten aller Zeiten anschließen möchte.

Von Roman Deininger und Wolfgang Wittl

Ein Tunnel tut sich auf vor Markus Söder, ein Tunnel aus klatschenden, johlenden Menschen. Der bayerische Finanzminister steht am Hintereingang der Passauer Dreiländerhalle, vor ihm liegt der Mittelgang, der 5000 begeisterungswillige CSU-Anhänger teilt, und an dessen Ende die Bühne mit dem Rednerpult.

Dort oben wird Söder, zumindest gefühlt, ankommen in seinem neuen Amt.

Söder, 51, soll noch im ersten Quartal Horst Seehofer als Ministerpräsident nachfolgen, das weiß man seit Dezember. Die CSU-Landtagsfraktion hat es beschlossen, der CSU-Parteitag hat es ...