Ganz Deutschland war im August nicht gerade vom Wetter verwöhnt. Doch einen Ort hat es besonders schlimm erwischt: Im touristischen Oberstdorf regnete es so viel wie nirgends.
Regen, Regen, Regen: Der Allgäuer Ferienort Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu hatte in diesem Sommer bundesweit das schlechteste Wetter. Hier gab es zwischen Juni und August die wenigsten Sonnenstunden und im August den meisten Regen. Das hat das Nachrichtenmagazin Focus .
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Ausnahmsweise kein Regen: Vergangenes Wochenende fand das große Alphornblasen auf dem Fellhorn bei Oberstdorf statt. (© ddp)
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Die Tourismusverantwortlichen aber konnten dem schlechten Wetter gute Seiten abgewinnen: "Es war in diesem Sommer zeitweise ein besonderes Erlebnis, mit der Seilbahn auf das Nebelhorn zu fahren und dort, in mehr als 2000 Metern Seehöhe, dem Winter zu begegnen", sagte der Oberstdorfer Tourismusmanager Florian Speigl. "So lernt man die Extreme kennen".
Speigl schätzt, dass keine Urlauber wegen des schlechten Wetters abgereist sind. "Jeder hat seine Nische gefunden", sagte er.
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(sueddeutsche.de/dpa/sonn)
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