Regensburg Oberpfälzer Firma ruft 100 000 Eier zurück

Der Rückruf von 100 000 Eiern der Regensburger Firma Axvitalis betrifft nicht nur Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte in Bayern. Sondern auch welche in Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Thüringen und im Saarland. Bei einer Routinekontrolle seien auf Schalen von Eiern der Artikelbezeichnung "Frische Eier aus Freilandhaltung" Campylobacter-Bakterien festgestellt worden, teilte die Firma mit. Die Erreger können zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.

Betroffen sind laut Axvitalis Eier mit der Packstellennummer DE-093020 auf dem Mindesthaltbarkeitsetikett, den Mindesthaltbarkeitsdaten 12. August, 13. August und 14. August sowie der Printnummer 1-DE-1300211. Die Firma bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Kunden. Diese können gekaufte Eier der betroffenen Chargen in dem jeweiligen Laden zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Dies gilt auch bei der Vorlage des leeren Kartons und ohne Kassenbon. Für Anfragen hat Axvitalis die Servicenummer 0941/307 88 17-60 geschaltet. Sie werden per E-Mail unter der Adresse service@axvitalis.com beantwortet.

Verkauft wurden die Eier auch in Märkten der Discounter Aldi-Süd und Netto. Aldi-Süd teilte mit, dass Eier der betroffenen Chargen in Märkten in Oberbayern, Niederbayern, der Oberpfalz und in Oberfranken angeboten wurden. Axvitalis wirbt damit, dank regelmäßiger Kontrollen und exakt definierter Standards ein Höchstmaß an Transparenz zu garantieren. Im Freistaat hatte zuletzt die Firma Bayern-Ei mit salmonellenbelasteten Eiern für einen Skandal gesorgt. Sie sollen einen europaweiten Salmonellen-Ausbruch verursacht haben.