Während Bundeskanzlerin Merkel, SPD-Chef Beck und FDP-Chef Westewelle sich auf eine Zusammenarbeit mit Huber freuen, haben die bayerischen Oppositionsparteien SPD und Grüne die Wahl Hubers kritisiert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem neuen CSU-Vorsitzenden Erwin Huber zu seiner Wahl gratuliert und ihm für sein neues Amt "Kraft, eine glückliche Hand und Gottes Segen" gewünscht. Sie freue sich auf eine "vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit" mit Huber, teilte die CDU-Vorsitzende am Samstag mit.
Anzeige
Ihre Partei habe eine "starke und geschlossene Schwesterpartei CSU" an ihrer Seite. Gemeinsam werde es der Union gelingen, "Herausforderungen anzupacken, Chancen zu nutzen und eine erfolgreiche Politik für die Menschen in unserem Land zu gestalten".
Auch SPD-Chef Kurt Beck gratulierte dem neuen CSU-Vorsitzenden. Huber übernehme ein "wichtiges Amt in einer für unser Land entscheidenden Zeit", betonte Beck. Er fügte hinzu, er sehe der Zusammenarbeit mit Huber auf Bundesebene "mit Zuversicht entgegen".
FDP-Chef Guido Westerwelle wünschte Huber für dessen neues Amt "im Interesse Bayerns und Deutschlands Glück und Erfolg". Er freue sich "auf eine gleichermaßen konstruktive wie kritische Zusammenarbeit", teilte er mit. Bayern und auch Deutschland brauchten eine §mutige Reformpolitik, die Wohlstand und soziale Sicherheit auch für die Herausforderungen der Zukunft gewährleistet". Westerwelle fügte hinzu: "Dass Sie dazu auch in Ihrem neuen Amt einen großen Beitrag leisten, wünschen wir unserem Land".
Opposition wirft Huber soziale Kälte vor
Währenddessen haben die Oppositionsparteien im bayerischen Landtag Huber unmittelbar nach seiner Wahl kritisch ins Visier genommen. Der stellvertretende SPD-Landeschef Thomas Beyer warf Huber "soziale Kälte" vor. Mit der Wahl Hubers und der Annahme des neuen Grundsatzprogramms habe die CSU "eine Richtungsentscheidung gegen den Sozialstaat" getroffen.
Grünen-Landeschef Sepp Daxenberger bezeichnete den neuen CSU-Chef als "Gegenmodell zu grüner Politik". Die CSU habe sich "für einen Vorsitzenden entschieden, dessen soziales Profil nicht besonders ausgeprägt ist und für den ökologische Belange bisher so gut wie keine Rolle gespielt haben".
(ddp/dpa)
Die neueste Antwort
Wo ist in Bayern eine Opposition. Die einzige Opposition war Frau Pauli und die hat den erzkonserativer Männern der CSU den Gefallen getan, sich in daieser Partei selbst unmöglich zu machen. Man muss doch tatsächlich ein grossses Interesse an der bayrischen Landespolitik haben, wenn man den Maget kennen will. Der führt diese Fraktion
der riesengrossen und saustarken Oppositionspartei , dessen Namen mir momentan partout nicht einfallen will, und vor der sich die CSU-Granden so unheimlich fürchten (müssen?)!