Raubüberfall am Tegernsee Dritter Tatverdächtiger in Russland gefasst

  • Nach dem brutalen Raubüberfall auf ein Ehepaar in Rottach-Egern im Januar hat die Polizei nun einen dritten Tatverdächtigen in Russland gefasst.
  • Die Staatsanwaltschaft will, dass der 41-Jährige nach Deutschland ausgeliefert wird.
  • Vor zehn Monaten überfielen zwei maskierte Täter die Villa des Ehepaars am Tegernsee und erbeuteten Gegenstände im Wert von etwa einer Million Euro.

Wo der Tatverdächtige gefasst wurde

Zehn Monate nach dem brutalen Raubüberfall auf ein Ehepaar in Rottach-Egern am Tegernsee ist ein dritter Tatverdächtiger gefasst worden. Ein 41 Jahre alter Mann sei bereits am 12. November im russischen Smolensk festgenommen worden, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag mit.

Wie es zur Verhaftung kam

Vor einem Monat waren im Raum Dortmund bereits zwei Tatverdächtige verhaftet worden - darunter der Bruder des nun in Russland gefassten 41-Jährigen. Die Ermittler erließen internationalen Haftbefehl, nachdem der Mann sich nicht mehr in Dortmund aufhielt. Derzeit befindet sich der Gesuchte in russischen Polizeigewahrsam. Wann der Verdächtige von Russland nach Bayern überstellt wird, ist derzeit nicht bekannt. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde ein Auslieferungsersuchen an die russischen Behörden gestellt.

Tatverdächtige eines brutalen Raubüberfalls gefasst

Sie sollen ein Ehepaar überfallen, geschlagen und gefesselt haben: Zehn Monate nach einem brutalem Raub im oberbayerischen Rottach-Egern hat die Polizei zwei Männer geschnappt. Auch ein Teil der millionenschweren Beute wurde sichergestellt. mehr ...

Was im Januar geschah

Zwei maskierte Täter hatten die 71 und 74 Jahre alten Eheleute am 8. Januar in deren Villa am Tegernsee überfallen, geschlagen und gefesselt. Sie wurden erst 16 Stunden später befreit und verletzt ins Krankenhaus gebracht. Mit Bargeld, hochwertigen Uhren, Familienschmuck und Meißner Porzellanfiguren und Porzellandosen aus dem 18. Jahrhundert waren die Verbrecher im Auto ihrer Opfer geflüchtet. Den Wert der Beute bezifferte die Polizei auf gut eine Million Euro.