Dem früheren Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber wird nur noch Steuerhinterziehung vorgeworfen. Nach Angaben des Augsburger Landgerichts soll der Prozess im Januar beginnen.
Dem in Untersuchungshaft sitzenden früheren Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber ist am heutigen Dienstag ein neuer Haftbefehl eröffnet worden. Nach Angaben des Landgerichts Augsburg besteht ein dringender Tatverdacht nur noch für die Straftat der Steuerhinterziehung.
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Karlheinz SchreiberDer Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber wird Anfang August in einem Fahrzeug des Bundeskriminalamtes in die Justizvollzugsanstalt Augsburg gefahren. (© Foto: dpa)
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Die ursprünglichen Vorwürfe des Verdachts auf Bestechung und Beihilfe zur Untreue seien jetzt nicht mehr in dem angepassten Haftbefehl enthalten, wurde Schreiber bei einer Haftentscheidung eröffnet.
Die Vorwürfe insgesamt bleiben aber Bestandteil der Hauptverhandlung. Der Prozess soll am 18. Januar vor dem Landgericht Augsburg beginnen, wie Gerichtssprecher Karl-Heinz Haeusler am Dienstag sagte.
Der 75 Jahre alte Schreiber war nach zehnjährigem Widerstand im August von Kanada nach Deutschland ausgeliefert worden.
Die bereits im August 2000 vom Landgericht zugelassene Anklage der Staatsanwaltschaft Augsburg bleibe aber bestehen, sagte Haeusler. Schreiber soll seit Mitte der 80er Jahre bis 1995 Geld an Industrielle und Politiker verteilt haben und gilt als Schlüsselfigur der CDU-Parteispendenaffäre.
(AP/dpa/mati/bica)
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Die neueste Antwort
Der Angklagte soll sich der Steuerhinterziehung Schuldig gemacht haben ? Frage ist doch, welche Steuer aus welchen Vorgang ? Soviel der Leser weiss ist der Wohnort zu dieser Zeit von Herrn Schreiber Kanada gewesen. Auch kann nur die Steuer von Land Deutschland verlangt werden,die auch hier verdient wurde,oder sollte ich mich da irren ? Die Anklage wegen Bestechung bezw. Bestechlichkeit wurde etwas zurueckgestellt,hoffentlich wird das keine Folgen haben. Denn die Anwaelte von Schreiber werden darauf hinweisen das Schreiber nur aus diesen Grund nach Deutschland ausgeliefert wurde. Na das kann noch lustig werden,vor Gericht.
Das paßt so richtig in den CSU-Staat Bayern mit seinen geschmierten Staatsanwälten und Richtern.
Das hat ja bereits alles bei den Ermittlungen gegen F-J Strauß - Sohn Max funktioniert, wo von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte Festplatten verschwanden und der ermittelnde Staatsanwalt seines Postens enthoben wurde.
Sein ebenso unbestechlicher Vorgesetzter kam bei einem merkwürdigen Autounfall ums Leben, bei dem kaum ermittelt wurde.
Bayern ist nicht Amigo-Land.
Bayern ist Mafia-Land!
Irgendwann heißt es dann wohl: das Gericht hat sich mit dem Angeklagten gütlich geeinigt.
"Die Bundesrepublik ist ein sozialer Rechtsstaat"
Einen Bananenrepublik unterscheidet sich von Rechtsstaaten dadurch, dass man mit Rechtsbrechern sehr sozial umgeht.
Sagen Sie mal, Herr Prantl, Herr Leyendecker, sind sie schon am recherchieren?
Bei Bestechung müsste es ja noch andere geben. Das wäre dann hochnotpeinlich schlechte Luft im Staate 'Dänemark' . Lieber lässt man es kurz faul riechen. Herr Schreiber hatte ja auch jahrelang vorgewarnt, dass es ziemlich stinken könnte, wenn er die Decke ganz wegziehen sollte.
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