Die Ingolstädterin Christine Haderthauer soll gute Chancen haben, die Nachfolge von Markus Söder anzutreten. Auf den warten wohl andere Aufgaben.
Die 44-jährige Ingolstädter Rechtsanwältin und CSU-Politikerin Christine Haderthauer hat nach einem Zeitungsbericht gute Chancen, die Nachfolge von Markus Söder als neue Generalsekretärin ihrer Partei anzutreten. Die Leipziger Volkszeitung berichtete unter Berufung auf die CSU-Spitze, damit wolle der neue Parteichef Erwin Huber ein Zeichen zur Verjüngung und zur stärkeren Einbeziehung von Frauen in die Spitze setzen.
Markus Söder - statt Generalsekretär bald Staatsminister? (© Foto: dpa)
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Die Landtagsabgeordnete und Juristin ist politisch in der Frauenarbeit verankert, gilt als Medienexpertin und verfügt über ein gutes Verhältnis zum alten und neuen Partei-Vize, den ebenfalls aus Ingolstadt stammenden Bundesminister Horst Seehofer.
Huber habe Haderthauer als Arbeitsfeld zugewiesen, die "interne Kommunikation" in der CSU "zu optimieren" und die folgenden vier Wahlkämpfe zu organisieren. Wie die Zeitung weiter berichtete, könnte Söder Staatsminister im Landeskabinett werden. Im Gespräch für den Posten der Generalsekretärin waren in den vergangenen Wochen auch die CSU-Bundestagsabgeordneten Ilse Aigner und Dorothee Bär.
(AFP)
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dann ist das kein Verdienst von Huber, sondern von Gabriele Pauli, denn sie war es, die auf die Misstände in der CSU hingewiesen hat. Für ihre Kritik an Stoiber, dem sie im Jan. vorwarf, manchmal ein Problem zu haben, wenn Frauen mit gleicher Kompetenz mit ihm auf Augenhöhe sprechen wollten, erntete Sie damals noch übelste Kritik. Damals wollte auch noch keiner öffentlich bekennen, dass Pauli völlig Recht hat. Dass Pauli die hohe Schule der Verbiegung von verstaubten Parteien beherrscht Wahrheiten aussprechen ohne Rücksicht auf eigene Verluste, wird wohl auch noch einige Zeit von der CSU verleugnet werden die Blamage ist so gross. Man könnte auch sagen, Frau Dr. Pauli verpasst der CSU gezielt Wahrheitsspritzen, die zunächst zu schwersten Abstossungsreaktionen bei den Verblendeten führen, die dann aber in den Köpfen, wenn auch langsam, zu wirken beginnen. Pauli ist dabei auch stets ihrer ärtzlichen Aufklärungspflicht nachgekommen (Es gebe eben Männer, "die haben ein konservatives Rollenbild im Kopf".) Jedenfalls wies Pauli die CSU, insbesondere deren Obrigkeit, auf Frauen mit gleicher Kompetenz hin und machte damit auch Druck auf Seehofer und Huber, bis sich auch diese beiden im Wahlkampf für eine notwendige stärkere Einbindung von Frauen in der Spitze äusserten. Huber sollte aber jetzt nicht weiter den Fehler machen und Christine Haderthauer als reines Aushängeschild Ich habe verjüngt und eine Frau in die Verantwortung gebracht" für sich zu nutzen.
Insider, die mit Hr. Söder zu tun hatten, behaupten, das Rücksprachen mit ihm nie länger als 20 Minuten sein durften. Was daran lag, dass er sich nicht mehr merken konnte (leider wahr).
Mit meiner Konzentrationsfähigkeit überstehe ich ca. 19 Minuten. Reicht das noch für Minister oder muss ich weiter kleine Brötchen backen?
Ich frag mich schon seit Jahren was Existenzen wie Herr Söder überhaupt in irgendeiner Partei zu suchen haben. Ihn jetzt zum Staatsminister zu machen passt da wunderbar in mein Bild von Ihm.
Staatsminister werden oft Leute, die für einen "richtigen" Job nicht zu gebrauchen sind aber wegen Ihres Insiderwissens, oder Ihrer Verbindungen wohlversorgt werden müssen. In BW hat diesen schweren Job ein Herr Stächele. Seines Zeichens auch noch auf keinem seiner Pöstchen durch herausragende Leistungen aufgefallen.
Im Vergleich zu Söder ist dieser gute Mann jedoch geradezu ein Vorbild an politischer Kultur. Allerdings trifft das ziemlich sicher auf 99,5% aller politisch aktiven Menschen in Deutschland zu.
Söder wird Minister. Es wäre zum Lachen wenn es nicht zum Weinen bzw. Fürchten wäre. Armes Bayern
Don Vito
Find ich nicht so gut.
Erstens ist sie eine Frau und zweitens bestimmt nicht so lustig.
;-)