Während die Junge Union mit der Unterschriftenaktion zu Wiedereinführung der Pendlerpausche zufrieden ist, holt die Opposition zu Verbalattacken aus.
Die bayerische Junge Union (JU) ist zufrieden mit den bisherigen Reaktionen auf ihre Unterschriftenaktion für eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale. Der JU-Landesvorsitzende Stefan Müller betonte, die Kampagne sei "bereits jetzt ein Superlativ". So sei die Nachfrage nach den Plakaten, auf denen Hilfe für die Pendler verlangt wird, "riesig".
Mit einer Unterschriftenaktion holt sich die CSU Unterstützung für die Wiedereinführung der Pendlerpauschale. (© Foto: ddp)
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Müller fügte hinzu: "Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden 2400 Plakate von Verbänden bestellt und in alle Teile Bayerns für Aktionen vor Ort verschickt."
Die vor zwei Wochen gestartete Kampagne laufe noch bis Ende August. Die Unterschriften sollen Anfang September vor Beginn der Haushaltswoche an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) übergeben werden.
Die Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA) will ab Samstag ebenfalls Unterschriften für eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale sammeln. CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer sagte der Tageszeitung Die Welt (Freitagausgabe): "Wir freuen uns über diese Initiative zweier Arbeitsgemeinschaften der CSU." Sie sei "gespannt, wie Bundesfinanzminister Steinbrück reagiert, wenn ihm im Herbst ein Berg Unterschriften übergeben wird".
Maget: "Betrug am Wähler"
Die Unterschriftenaktionen der Arbeitnehmer-Union der CSU (CSA) und der Jungen Union für eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale stoßen bei der bayerischen Opposition auf scharfe Kritik.
SPD-Fraktionschef Franz Maget sprach in München von einem "Betrug am Wähler". Attacken auf die CSU kamen auch von den Grünen und der FDP.
CSU-Chef Erwin Huber hatte zuvor die Unterschriftenaktionen ausdrücklich begrüßt. Er sagte der Süddeutschen Zeitung: "Wir verfolgen unsere steuerpolitischen Vorstellungen und die Rückkehr zur vollen Pendlerpauschale mit aller Härte." Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt diese Forderung der CSU bislang ab.
Maget kritisierte: "Wenn die CSU jetzt in Bayern mit Blick auf die Landtagswahl in drei Monaten eine Unterschriftenaktion gegen etwas starten will, was sie in der großen Koalition in Berlin selbst mit eingeführt hat, so ist dies wieder einmal das typische CSU-Doppelspiel, mit der sie versucht, die Menschen in Bayern für dumm zu verkaufen."
Der bayerische FDP-Generalsekretär Martin Zeil betonte: "Die CSU hat, an der Spitze Herr Huber persönlich, die Reduzierung der Pendlerpauschale in Berlin mitbetrieben und -beschlossen." Er fügte hinzu: "Dass die CSU sich jetzt als Robin Hood des 'kleinen Mannes' darstellt und die Rückgängigmachung der eigenen Beschlüsse inszeniert, ist die größtmögliche Heuchelei, die vorstellbar ist."
Die Vizechefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Christine Scheel, warf der CSU "extremen Populismus" vor. Es sei "völlig absurd, wenn eine Partei, die als Regierungspartei in Berlin am Kabinettstisch dabei ist, gegen sich selbst Opposition macht".
Scheel unterstrich: "Noch absurder daran ist, dass die CSU die Änderung der Pendlerpauschale nicht nur mitbeschlossen hat, sondern ausgerechnet sie selbst die derzeit geltende Regelung erfunden hat."
(ddp-bay/bica)
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
Die neueste Antwort
Wozu muss jemandem, der sich günstig ein Haus ausserhalb (z.B.) Münchens kauft, dieses auch noch indirekt mit einer Steuererleichterung bezuschusst werden? Es sollte doch jeder selbst ausrechnen können, ob es sich rentiert, die beim Hausbau gesparten 50.000 Euro (oder wieviel auch immer) in Sprit anzulegen. Auch aus Umweltschutzgesichtspunkten sollten die Leute näher an Ihrem Arbeitsplatz wohnen.
Damit hat sich die SPD in die Reihe der Linken und der NPD eingereiht.
All diesen Parteien ist gemein, dass sie Politik gegen die Menschen machen und ihre Berechtigung nur durch das verprühen von ekelhaften populistischen Absonderungen erreichen.
Es geht hier nicht um die Pendlerpauschale. Die SPD hat in extremer Art und Weise die Einführung der Pendlerpauschale mit in die Wege geleitet. Und jetzt will sie Wählerinnen und Wählern damit Sand in die Augen streuen indem sie sich als Retter des Haushalts aufspielt. Wenn sie sich den 10+x Gewiss wäre, dann würde sie nicht die Wiedereinführung verlangen. Die SPD ist moralisch Bankrott.
... der frägt wahrscheinlich auch einen Todkranken ob er wieder gesund sein möchte. Der Irrsinn ist in Deutschland nicht nur auf DSDS und Nachmittagssoaps begrenzt!
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