Zahlreiche Hinweise nach der Mordattacke auf den Passauer Polizeichef und keine heiße Spur. Jetzt will die Oberstaatsanwalt will mit der NDP zusammenarbeiten.
Drei Tage nach der Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl haben die Ermittler noch keine heiße Spur, mittlerweile sind jedoch schon mehrere Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die noch ausgewertet werden. Schwerpunkt der Ermittlungen sei weiter die rechte Szene, örtlich und überörtlich, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch dem Sender N24.
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Passauer Polizeichef Alois Mannichl. (© Foto: dpa)
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Die rechtsextreme NPD forderte er zur Mithilfe bei der Aufklärung der Tat und zu einem klaren Bekenntnis gegen Gewalt auf. Die Partei hatte den Anschlag verurteilt, Mannichl aber zugleich Amtsmissbrauch und Skrupellosigkeit bei seinem scharfen Vorgehen gegen die rechtsextreme Szene vorgeworfen.
Mannichl war am Samstagabend vor seiner Haustür von einem Unbekannten niedergestochen und schwer verletzt worden. Der Täter stieß nach Polizeiangaben rechtsextreme Drohungen aus. Der Angriff hatte eine neue Debatte über ein NPD-Verbot ausgelöst.
Die Sonderkommission der Passauer Polizei wurde unterdessen auf über 50 Beamte aufgestockt.
Die Ermittler fahnden nach einem etwa 1,90 Meter großen, kräftigen Mann mit rundem Gesicht, Glatze sowie Leberfleck oder Tätowierung am Hals. Der Verdächtige soll bayerischen oder österreichischen Dialekt gesprochen haben. Daher wird auch in Österreich nach ihm gefahndet.
Die 50-köpfige Sonderkommission überlegt inzwischen, mit Hilfe eines Phantombilds zu fahnden. "Wir müssen erst einmal prüfen, ob das sinnvoll ist", sagte Oberstaatsanwalt Walch. "Das muss schon ein Phantombild sein, was uns dann echt weiterführt."
Am Montag ließ die Staatsanwaltschaft zwei junge Männer aus der rechtsextremen Szene frei, nachdem sich der Tatverdacht gegen sie nicht bestätigt hatte.
Am Nachmittag wird Innenminister Joachim Herrmann im Landtag eine Regierungserklärung geben. Zuvor wird das bayerische Kabinett ebenfalls über das weitere Vorgehen beraten.
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(dpa/Reuters/AP/bica/ihe)
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Die neueste Antwort
Oberstaatsanwalt fordert NPD zur Mithilfe auf! Italienische Justiz bittet Mafia um Mithilfe ...
Ich kann nur den Kopf schütteln.
Grenzen dicht nach Oesterreich . Sofort !
Der Schachzug des Oberstaatsanwalts intelligent.
Auch Polizisten haben Namen und Adressen. Dieser Satz wird häufig von Rechtsextremisten nach einem angeblich zu harten Durchgreifen der Staatsgewalt gegen Rechts verwendet. Die rechtsextreme Szene kopiert dabei das erfolgreiche Vorgehen der Antifa, die Neonazis durch ihr Vorgehen aus der Anonymität heraus holt. Oftmals kommt es dabei zu Hausbesuchen bei denen Anwohner über ihre Neonazi-Nachbarn informiert werden. Im Rahmen der Feindaufklärung versuchen Neonazis nun diese Strategie zu kopieren um politische Gegner einzuschüchtern. Falls dieser Angriff tatsächlich von Rechtsextremen durchgeführt wurde, so geht es primär um eine Signalwirkung an alle Gegner:
Wer sich übermäßig gegen uns stellt, hat mit Konsequenzen zu rechnen. Das Ziel ist also Angst zu säen und Gegner damit einzuschüchtern.
netz-gegen-nazis.com/lexikontext/anti-antifa
PS: Bei dem letzten Nazi-Aufmarsch in München konnte ich diese Feindaufklärung der Neonazis selbst beobachten. Wer die Neonazis mit einer Kamera mit Weitwinkelobjektiv fotografierte, wurde von diesen umgehend selbst abgeschossen.
"Um es vorweg zu sagen: Ich persönlich wäre für ein NPD-Verbot, war es schon damals zu Zeiten Schilys. Begründung: Es gibt in dieser Partei zuviele "faule Äpfel". Selbst der Bundesvorsitzende ist eine äußerst dubiose Figur. "
Das ist wahrscheinlich der einzige Grund aus dem die NPD NICHT vernboten werden kann.
Die faulen Äpfel anderer Parteien aufzulisten, würde die genehmigten Buchstaben-Rahmen überschreiten.
Wir sollten schon bei der richtigen Gründen bleiben.
Paging