Er sollte die rebellischen Bauern zähmen - doch die zeigen Agrarminister Brunner die kalte Schulter. Die Fronten in Garmisch um die Olympia-Bewerbung verhärten sich immer mehr.
Die Fronten im Streit um die Münchner Bewerbung um die olympischen Winterspiele 2018 verhärten immer mehr. Jetzt haben die Grundbesitzer in Garmisch-Partenkirchen, die Flächen für die Wettkämpfe zur Verfügung stellen sollen, sogar ein Vermittlungsangebot von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) ausgeschlagen.
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Erst Oberammergau, jetzt Garmisch: Im Kreis macht ein Bündnis mobil gegen die Olympischen Winterspiele 2018. (© dpa)
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"Offenkundig sind die Vorbehalte gegen die Bewerbung und die Zerwürfnisse in Garmisch so groß, dass sie keinen Sinn in einem Gespräch mit Brunner sehen", sagte ein Ministeriumssprecher. "Deshalb wurde das Treffen abgesagt." Die Chancen, dass sich die Grundbesitzer doch noch umstimmen lassen, seien denkbar gering.
Brunner, der persönlich ein Befürworter der Münchner und Garmischer Bewerbung ist, hatte ursprünglich bereits am Montag in den Wintersportort fahren und zwischen den Grundbesitzern und dem Garmischer Bürgermeister Thomas Schmid vermitteln wollen. Schon bei diesem Termin zeigte sich, dass die Grundbesitzer wenig Wert auf das Angebot legen.
Allerdings machten sie Termingründe dafür geltend, dass sie nicht zu diesem Gespräch erscheinen würden. Bei Brunners zweitem Terminvorschlag wiederholte sich das Spiel. Brunner bedauert die verhärteten Fronten sehr.
Derweil üben sich die Garmisch-Partenkirchner Verwaltung und Bürgermeister Schmid in Optimismus. "Wir werden die Bewerbung nicht begraben, sondern versuchen, die optimale Lösung sicherzustellen", sagte ein Rathaus-Sprecher.
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(SZ vom 22.07.2010/tob)
Die neueste Antwort
...ganz im Gegenteil, ich war noch nie nördlich des Mains!
Welchen Schwachsinn meinen Sie eigentlich?
Ich bezweifle, daß die Bewirtschaftung der Bergweiden der Verkarstung (wissen Sie was das ist?) entgegenwirkt. Ebenso schützt die Beweidung meiner Meinung nach nicht vor Erosion. Sind Sie da anderer Meinung?
Aber falls Sie oder das münchnerkindel das erklären kann, lasse ich mich gern eines Besseren belehren.
Sie waren offensichtlich noch nicht südlich des Mains, denn sonst würden Sie keinen
solchen Schwachsinn von sich geben.Wo ist der Unterschied, ob Natur am Berg oder im Tal zerstört wird und das mit Steuergeldern?
"Die Bergbauern sorgen dafür dass Weideland von Kühen und Bergweiden
von Schafen genutzt werden und die Landschaft nicht verkarstet oder erodiert."
Können Sie das genauer erklären?
Übrigens geht es gar nicht um Bergbauern, sondern um Grundstücke im Tal.
die Schlussfolgerung der Bürger zeigt es, dass diese inzwischen die Trckkiste durchschaut haben. Enttäuschend ist die Reaktion von Seehofer total und vom Landwirtschaftsminister ist anzunehmen,dass er von Seehofer und Ude dazu angemietet werden sollte , die Bauern mit linken Tricks zur Aufgabe des Widerstands zu bewegen. Bayern besteht doch nicht nur aus Oberbayern ? Weshalb nimmt man denn nicht alle dazu geeigneten Wintersprortorte, davon ist München doch am wenigsten geeignet, mit ins Boot ? Oberstdorf würde sich doch wesentlich besser eignen bevor man überhaupt an Enteignung von Bauern denkt? Es darf sogar spekuliert werden, dass Seehofers Masche es war um das staatliche Hofgut Schweiganger über die Hintertür ins Spiel zu bringen. Allen Anstrengungen einer Enteignung der Bauern sollte eine klare Absage erteilt werden! Vielleicht hat man von der CSU auch den Versuch unternommen den Oberbürgermeister Schmid zurück zur CSU zu gewinnen wenn er es schafft München Olympia 2018 durchzusetzen!
gut so-Garmischer Bauern.
Olympia ist ja nur noch Geldverdienen von IOC,Grossketten,Medien,Outfittern-
und um den Profit gross zu halten, braucht man halt wenig Ausgaben,
also:
am besten den Steuerzahler für die Kosten zur Kasse bitten-
-den Bauern weismachen, sie müssten mit dem gebotenen Geld doch zufrieden sein.
Aber so blöd sind die Menschen mittlerweile nicht mehr.
Wer an Olympia verdienen will,,soll gefälligst selber investieren.
Paging