Die Initiatoren des Volksbegehrens sind zufrieden: Am ersten Tag haben sich zahlreiche Bürger eingetragen - kein Grund aufzuatmen.
Am ersten Tag des bayerischen Nichtraucherschutz-Volksbegehrens haben sich nach Angaben der Initiatoren etwa 90.000 Bürger in die Listen der Gemeinden eingetragen. Dies sind fast zehn Prozent der notwendigen Unterschriften.
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Am ersten Tag haben sich etwa 90.000 Bürger in die Listen eingetragen. (© Foto: ddp)
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Die Zahl beruhe auf Mitteilungen aus den Rathäusern, erklärte der Organisator des Volksbegehrens, Sebastian Frankenberger, am Freitag in Passau. Die Initiatoren haben alle Gemeinden im Freistaat gebeten, täglich eine Rückmeldung über die Zahl der Eintragungen zu senden. Dies hätten zunächst rund 770 überwiegend größere Kommunen getan, sagte Frankenberger. Daraus hat die Initiative dann landesweite Zahlen hochgerechnet.
Die Initiative wertet die Zahl als einen "guten Anfang" des Volksbegehrens. Bis zum 2. Dezember müssten sich aber noch jeden Tag ähnlich viele Menschen in den Rathäusern eintragen, betonen sie. Dabei zähle jede Stimme, sagte Mitinitiator Siegfried Ermer von Pro Rauchfrei aus Franken. "Es wird kein Spaziergang."
Ziel der Initiative ist ein generelles Rauchverbot in Gaststätten, Bars, Kneipen, Diskotheken sowie in Bier- und Festzelten - und zwar ohne irgendwelche Ausnahmen. In vielen Gemeinden hatten sich am Donnerstag zum Start der Eintragungsfrist mehr Menschen beteiligt als bei früheren Volksbegehren, als sich meist erst gegen Ende der Frist die Bürger in die Listen eintrugen.
(dpa/bica)
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Die neueste Antwort
Unterschreibt nur alle ganz fleißig, dann geh ich eben raus zum Rauchen.. Die Anwohner um die Kneipen werden's Euch danken, wenn um 2:00 Uhr alles draussen stehen..
"Obwohl ich der Meinung bin, dass - einzig und allein - auf dem Oktoberfest geraucht werden soll, da es eine einmalige Sache ist und evtl. Prügeleien drohen."
Ahja... so verquere Logik kann nur von einer csU-Hörigen kommen. WENN auf der Wiesn geprügelt wird, dann ist es der Alkohol, und nicht die (auch nicht gerauchte) Kippe! Was will die pira aber erlauben, genau, Alkohol UND Zigaretten. Damit die besoffenen Randalierer runterkommen anstatt ausfällig zu werden? So ein Schmarrn...
Ich wiederhole es gerne nochmal: in KEINEM Zelt braucht es länger als max. ein paar Minuten, bis ein Randalierer von der Security rausgeworfen ist! Egal, warum der randaliert. Oder meint pira etwas, dass die Raucher ein SO gefährliches Volk sind, dass man ihnen lieber die Kippe erlaubt? Auweia...
"Überall klappt es mit dem Rauchverbot mit Ausnahmen, warum also nicht auch in D?"
Sie meinen wohl eher "(fast) überall klappt es OHNE Ausnahmen, warum nicht auch in D", oder?
Bringschuld des Arbeitgebers nur insofern, daß er einen rauchfreien Arbeitsplatz zur Verfügung stellen muß, wenn er gewünscht wird!
Aber hanebüchen ist ihre Argumentation zur Demokratie. Die Mehrheit darf nur entscheiden, wenn es zur eigenen Meinung paßt?
Lassen sie doch den Rauchern ihre EXTRA GEKENNZEICHNETEN Raucherkneipen, den Wirten ihre Entscheidung.
So wie keiner gezwungen wird, zu rauchen, so wenig wird ein Nichtraucher gezwungen, in eine Rauchekneipe zu gehen. Es gibt genügend NR- Lokale, schon allein vom Gesetz her: Speisen, Größe, Discos.....
Kneipenbesuche sind immer noch Privatsache, reines Vergnügen. Kein Zwang.
Aber das Volksbegehren wird schon Klarheit bringen.
Was hat eigentlich die CSU mit dem Volksbegehren zu tun? Die ist doch überhaupt erst Auslöser des Volksbegehrens. Wäre Seehofer nicht seit jeher als Agitator gegen den Nichtraucherschutz in Erscheinung getreten, wäre der ganze Aufwand nicht nötig gewesen.
Die CSU hätte ja die Raucherclubs selbst streichen können und durch eine allgemeine Konzessionspflicht für Rauchergastronomie ersetzen können. Stattdessen hat man Hinterzimmerpoltik betrieben und die Bürger vergessen - da waren dann die paar Wiesenwirte, ein Kohlhuber und ein paar krakelende Raucher, die in rustikalen Fackelmärschen durch die Städte gezogen sind, wichtiger.
Nund hat die CSU den Salat.
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