Stoiber-Rücktritt, Söder-Ausrutscher, Pauli-Fotos - der CSU konnten die Skandale und Peinlichkeiten der letzten Monate nichts anhaben. Eine aktuelle Umfrage sieht die Partei weiterhin unangefochten an der Spitze. Die SPD kommt auf 17 Prozent.
Ungeachtet der anhaltenden parteiinternen Querelen hat die CSU in Bayern in der Wählergunst zugelegt. Laut einer Forsa-Umfrage für die Münchner Abendzeitung käme die CSU bei einer Landtagswahl derzeit auf 56 Prozent, das sind zwei Prozentpunkte mehr als im März und sieben Punkte mehr als auf dem Höhepunkt der CSU-Krise im Januar.
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Für die SPD gehen die Umfragewerte dagegen kontinuierlich nach unten: Sie käme jetzt auf 17 Prozent, nach 20 Prozent im März und 22 Prozent zu Jahresbeginn. Die Grünen liegen seit Monaten unverändert bei neun Prozent, die FDP würde mit derzeit sechs Prozent (plus zwei Punkte) den Einzug in den Landtag schaffen.
75 Prozent der Bayern sind den Angaben zufolge der Ansicht, der scheidende Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber solle seinen Nachfolgern mehr Spielraum lassen. Lediglich 19 Prozent sprachen sich dafür aus, dass Stoiber in den kommenden Monaten noch möglichst viele Entscheidungen treffen solle.
Unter den CSU-Anhängern wollen 30 Prozent, dass Stoiber noch viele Weichen stellt. Zugleich sind der Umfrage zufolge 49 Prozent der Bayern mit Stoibers Arbeit zufrieden.
Für die Umfrage wurden vom 25. April bis 8. Mai insgesamt 1036 Bayern befragt.
(ddp)
Die neueste Antwort
Erst wenn die Sozi's mit Lederhosen in die Kirche gehen, besteht vielleicht eine realistische Chance, dass auch mehr von ihnen in den Landtag gehen dürfen.
Neben einem kleinen Hauch von Ironie meine ich dies durchaus ernst.
Vielleicht würde so mancher Sozi feststellen, dass in der Kirche (konfessionsübergreifend) ihre eigentlichen Verbündeten handeln.
Ist das ein Kasperlteheater...
Was die (nicht nur ein Einzelner...) auch an 'Wortdurchfall' herauslassen,
es nuetzt ihnen alles nur. Unglaublich...
Die bayerische Regierung repraesentiert den Bevoelkerungsdurchschnitt, oder
? Wer stellt sie ?
Und mit der doch so christlichen und sozialen Un-ion haben wir den besten
Spiegel unserer Gesellschaft vor Augen.
Warum schaut denn keiner hinein ? Angst vor Selbstentdeckung ?
Tja, wer waehlt denn die alle ?
Und was machen die anderen fast 50% ? Keine Meinung, oder ?
Viel Glueck !
@ unwissender: und immer wieder...
Ja, es ist so, wie Sie schreiben......
gehts genauso zu, wie zuhause. Ein Hauen und Stechen, Intrigieren, Beleidigtsein und sich
wieder vertragen. Die anderen sind blutleer wie ein Schliessfach. Da kommt nix rüber.
Es ist schon interessant zu lesen, wie manche das Wahlrecht beschneiden wollen, nur weil die ihnen nicht passende Partei von einer Mehrheit der Bürger in einer demokratischen Abstimmung gewählt wird. Rückschlüsse, was deren Demokratieverständnis betrifft, kann jeder selbst ziehen...
Paging