Dinkelsbühl - Der CSU-Oberbürgermeister im fränkischen Dinkelsbühl, Christoph Hammer, bedauert den Sturz der amtierenden Generalsekretärin Haderthauer. Haderthauer sei eine Frau, die für "eine moderne CSU" stehe. Dass sie nun gehen muss, hält Hammer für den falschen Weg. "Da sagen doch die Leute: Genau wegen solcher Machtspiele haben wir diesmal nicht CSU gewählt."

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Christine Haderthauers Rücktritt ist nicht unumstritten. (© Foto: AP)

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Der OB wundert sich dagegen, dass der amtierende Fraktionsvorsitzende Georg Schmid so wenig in Frage gestellt wird. Fraktionschefs, das seien in der CSU lange Zeit Leute gewesen, "die den Menschen eine Vision vermitteln konnten". So einen braucht es Hammer zufolge nun auch wieder an der Fraktionsspitze. Dass nun Beckstein in Frage gestellt wird, findet Hammer absurd. "Wir machen scheinbar schon wieder dieselben Fehler wie bei Stoiber."

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(SZ vom 1.10.2008/vw)