Dinkelsbühl - Der CSU-Oberbürgermeister im fränkischen Dinkelsbühl, Christoph Hammer, bedauert den Sturz der amtierenden Generalsekretärin Haderthauer. Haderthauer sei eine Frau, die für "eine moderne CSU" stehe. Dass sie nun gehen muss, hält Hammer für den falschen Weg. "Da sagen doch die Leute: Genau wegen solcher Machtspiele haben wir diesmal nicht CSU gewählt."
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Christine Haderthauers Rücktritt ist nicht unumstritten. (© Foto: AP)
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Der OB wundert sich dagegen, dass der amtierende Fraktionsvorsitzende Georg Schmid so wenig in Frage gestellt wird. Fraktionschefs, das seien in der CSU lange Zeit Leute gewesen, "die den Menschen eine Vision vermitteln konnten". So einen braucht es Hammer zufolge nun auch wieder an der Fraktionsspitze. Dass nun Beckstein in Frage gestellt wird, findet Hammer absurd. "Wir machen scheinbar schon wieder dieselben Fehler wie bei Stoiber."
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(SZ vom 1.10.2008/vw)
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... auch, wenn keiner sagen kann, was es bedeuten soll: Hauptsache ist, es ist anspruchsvoll.
Welche Kraft- und Vernetzungs-Dimensionen im Januar 2007 freigesetzt wurden, scheint heute erst begreifbar zu werden - geahnt hat man das ja schon, aber sich selbst nicht so unbedingt glauben wollen.
Aber bevor man aufhört, wieder seiner Meinung zu sein, dies:
Was wäre, wenn Stoiber seine strategische Position nur gewechselt hat im Januar 2007, weil anderes erstmal nicht ging - mal völlig abgesehen davon, ob das gut oder schlecht, richtig oder falsch gewesen ist?
Was wäre, wenn Huber und Beckstein nur ehrlichen Gewissens und verantwortungsvoll ihre Positionen bezogen hätten, weil sie sich gegen die zunehmende Entmachtung der demokratischen Willensbildung unter Stoiber wehren wollten, um die Partei zu erhalten?
Was wäre, wenn Seehofer nur Stoibers williger Vollstrecker wäre, der letztlich die noch ausstehenden Neoliberalismen zu verteidigen hätte?
Was wäre, wenn diese Bankenkrise nur wegen unseres persönlichen Reichtums nicht in einer weltweiten Kathastrophe mündet?
Was wäre, wenn Sie und Sie - ja, und auch Sie dahinten - jetzt immer noch meinen, sie könnten weiterhin diese Folge der Sendung "Bayern und die CSU" - Heute: Götterdämmerung" anschließend Live-Diskussion mit Scharnagl und Oberreuther, moderiert von Anne Will und Frank Plasberg" konsumieren, umschalten und sich heraushalten?
Nehmen Sie das bitte ernst:
WENN SIE SICH NICHT UM DIE POLITIK KÜMMERN, KÜMMERT SICH DIE POLITIK UM SIE!
Schreibzensur bin ich gewohnt, aber Bewegungszensur ist dann doch etwas zu viel des Guten.
Sie müssen ihr bequemes Jäckchen also leider behalten.
Sommer, Sonne, CSU-Rücktrittswelle.
Was für ein schöner Sommertag heute, oder nicht ?
Wer Zensur gewöhnt ist, dem macht das nicht viel aus.
und ausserdem sieht es nicht so bequem aus
Das Jäckchen kann ich Dir gern mal leihen. One size fits all.
Paging