Die Basis der CSU diskutiert über ihre neue Führung und ahnt: Der neue Chef ist nicht nur charismatisch.
Es sind stürmische Tage in der CSU. Am Dienstag überschlugen sich die Nachrichten. Parteichef Erwin Huber trat zurück, kurz darauf erklärte auch Generalsekretärin Christine Haderthauer ihren Rücktritt.
Bild vergrößern
Sie müssen's wohl zusammen richten: Horst Seehofer (l.) und Günther Beckstein. (© Foto: ddp)
Anzeige
Landwirtschaftsminister Horst Seehofer erklärte seine Kandidatur für die Nachfolge im CSU-Vorsitz. Und zu diesem Zeitpunkt wurde auch noch heftig um die Zukunft von Ministerpräsident Günther Beckstein gestritten.
Die Oberbayern wollten ihn gleich mit Huber aufs politische Altenteil schicken, andere unbedingt an ihm festhalten. In den Krisenrunden der Parteispitze redeten sich die Verantwortlichen die Köpfe heiß, doch auch an der Basis wird heftig diskutiert. Ein Überblick.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 6 nächste Seite
- Änderungen in der Schulpolitik Die Schüler haben die Wahl 28.04.2010
- Parteitag der Linken Gysis Machtwort 18.04.2010
- Reisen in Deutschland Servus, Watzmann! 09.04.2010
- Ausflugstipp: Altmühltal Fossilien für jedermann 06.04.2010
- Horst Seehofer Versprochen ist versprochen 22.03.2010
- Kirche: Missbrauch Der pädophile Pfarrer - ein begnadeter Schauspieler 19.03.2010
- Oberammergau: Passionsspiele Das Dorf der Zottigen 15.03.2010
Single Awareness Day
Die neueste Antwort
... auch, wenn keiner sagen kann, was es bedeuten soll: Hauptsache ist, es ist anspruchsvoll.
Welche Kraft- und Vernetzungs-Dimensionen im Januar 2007 freigesetzt wurden, scheint heute erst begreifbar zu werden - geahnt hat man das ja schon, aber sich selbst nicht so unbedingt glauben wollen.
Aber bevor man aufhört, wieder seiner Meinung zu sein, dies:
Was wäre, wenn Stoiber seine strategische Position nur gewechselt hat im Januar 2007, weil anderes erstmal nicht ging - mal völlig abgesehen davon, ob das gut oder schlecht, richtig oder falsch gewesen ist?
Was wäre, wenn Huber und Beckstein nur ehrlichen Gewissens und verantwortungsvoll ihre Positionen bezogen hätten, weil sie sich gegen die zunehmende Entmachtung der demokratischen Willensbildung unter Stoiber wehren wollten, um die Partei zu erhalten?
Was wäre, wenn Seehofer nur Stoibers williger Vollstrecker wäre, der letztlich die noch ausstehenden Neoliberalismen zu verteidigen hätte?
Was wäre, wenn diese Bankenkrise nur wegen unseres persönlichen Reichtums nicht in einer weltweiten Kathastrophe mündet?
Was wäre, wenn Sie und Sie - ja, und auch Sie dahinten - jetzt immer noch meinen, sie könnten weiterhin diese Folge der Sendung "Bayern und die CSU" - Heute: Götterdämmerung" anschließend Live-Diskussion mit Scharnagl und Oberreuther, moderiert von Anne Will und Frank Plasberg" konsumieren, umschalten und sich heraushalten?
Nehmen Sie das bitte ernst:
WENN SIE SICH NICHT UM DIE POLITIK KÜMMERN, KÜMMERT SICH DIE POLITIK UM SIE!
Schreibzensur bin ich gewohnt, aber Bewegungszensur ist dann doch etwas zu viel des Guten.
Sie müssen ihr bequemes Jäckchen also leider behalten.
Sommer, Sonne, CSU-Rücktrittswelle.
Was für ein schöner Sommertag heute, oder nicht ?
Wer Zensur gewöhnt ist, dem macht das nicht viel aus.
und ausserdem sieht es nicht so bequem aus
Das Jäckchen kann ich Dir gern mal leihen. One size fits all.
Paging