Der Polizei in Bayern und Österreich ist ein Coup gegen den internationalen Handel mit Dopingmitteln gelungen. Etwa 40.000 verbotene Mittel wurden sichergestellt.
Einen grenzübergreifenden Handel mit verbotenen Dopingmitteln haben Ermittler aus Bayern und Österreich aufgedeckt. Zwei Männer befinden sich in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.
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Zehntausende verbotene Dopingmittel und muskelaufbauende Präperate wurden in Oberösterreich beschlagnahmt. (© Foto: dpa)
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Die Ermittler hatten in deren Wohnungen in Oberösterreich etwa 2500 Behältnisse mit Ampullen, Tabletten und Stechflaschen entdeckt. Diese enthielten rund 40.000 Mittel. Teilweise befanden sich bis zu 500 einzelne Tabletten in den Verpackungen. Zudem stellten die Ermittler rund 17.000 Euro Bargeld sicher und fanden eine scharfe Pistole sowie Munition, Schwerter und Kampfmesser.
Die Haupttäter haben zum großen Teil die Taten zugegeben. Nach den Erkenntnissen der Ermittler soll der 40-Jährige in niederbayerischen Studios gezielt potenzielle Kunden angesprochen haben und dabei auch für den Weiterverkauf der Präparate geworben haben. Beschaffer der Ampullen und Tabletten war der 36 Jahre alte Bodybuilder, der überwiegend in den USA lebte.
Allein in Niederbayern 17 Verdächtige
Als die Polizei einen Hinweis auf eine weitere Kurierfahrt nach Bayern hatte, überwältigten österreichische Spezialeinheiten die beiden Männer während der Fahrt noch vor der Grenze.
Nach weiteren Ermittlungen durchsuchte die Polizei die Wohnungen von Abnehmern in den Landkreisen Deggendorf, Dingolfing-Landau, Cham, Freyung-Grafenau und Passau. Dabei stelle sie mehrere Hundert Anabolikaprodukte sicher. Die Polizei geht davon aus, dass mehrere Abnehmer in Niederbayern auch als Wiederverkäufer fungierten. Derzeit ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf gegen 17 Verdächtige aus Niederbayern.
Die beiden Österreicher hatten hauptsächlich mit anabolen Steroiden gehandelt. Diese Präparate, die nach der Dopingmittel-Verordnung und nach dem Arzneimittelgesetz verboten sind, sind als Mittel zur Leistungssteigerung weit verbreitet. Die künstlich hergestellten Hormone wirken muskelbildend.
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(ddp-bay/dpa/pir/bica)
Rekord in Deutschland
Die neueste Antwort
Na ja, irgendwann, können se dann vor Kraft nich mehr loofen!
Nur schade, dass es noch keine Hirnanabolika gibt. Gäbs die, brauchten sie keine Muskelanabolika, sie würden richtig schlau!
Aber vielleicht ist das ganze Teufelszeug auch für die Kuh vom Nachbarn.
Aber zahlen müssen für die verheerenden Folgen unsere Krankenkassen. Nur die merken ja garnicht wofür sie das Geld ausgeben, sie haben ja überhaupt keinen Überblick mehr, meine ich.
Nur die Führungsriege von den ca 250 Kassen, die weiß genau, was sie verdienen muß und welch neuer Luxuskarren bald wieder investiert werden muß.
Man gönnt sich ja sonst nix...