Im Rennen um den CSU-Vorsitz hat Horst Seehofer nun eine überraschende Ankündigung gemacht: Auch wenn er gegen Erwin Huber verliert, will er seinen Vizeposten in der Partei behalten. Außerdem sprach er sich für ein gemeinsames Fernsehduell aus.
Der stellvertretende CSU-Vorsitzende, Bundesagrarminister Horst Seehofer, will auch bei einer Niederlage gegen Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber im Kampf um den CSU-Vorsitz seinen Vizeposten behalten. Er habe überhaupt kein Problem damit, ein entsprechendes Angebot seines Konkurrenten anzunehmen, sagte Seehofer der Zeitung Passauer Neuen Presse.
Bereit für ein TV-Duell: Horst Seehofer (© Foto: Reuters)
Anzeige
In dem Interview äußerte er: "Nach der Entscheidung müssen wir uns beide weiter in den Dienst der Partei stellen. Mein Ziel ist, bei der nächsten Landtagswahl 60 Prozent zu holen. Und das können wir schaffen."
Seehofer fügte hinzu: "Nach der Entscheidung müssen wir uns beide weiter in den Dienst der Partei stellen. Mein Ziel ist, bei der nächsten Landtagswahl 60 Prozent zu holen. Und das können wir schaffen."
Zugleich erneuerte Seehofer seine Bereitschaft für ein Fernsehduell mit Huber. "Ich bin nach wie vor in jedem Medium und zu jeder Tageszeit bereit, dies zu machen." Es sei aber die freie Entscheidung Hubers, dies zu tun oder nicht. "Ich habe das nicht zu kritisieren oder zu bewerten."
Ausdrücklich wies er die in der CSU geäußerte Befürchtung zurück, ein Streitgespräch würde der Partei schaden. "Diese Sorge teile ich nicht. Ich habe ja auch über den sehr sensiblen Bereich Gammelfleisch mit Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) in der Münchner Runde diskutiert. Das war informativ für die Bevölkerung und überhaupt nicht schädlich für die CSU."
(dpa/ddp)
Die neueste Antwort
Der alte Mief muss mal raus !
Lass doch mal die Pauli machen, da kommt mal
frfischer Wnd ins Spiel, als die bayrischer Dauer-Stotterer !
Merkel hat`s doch bewiesen, dass es geht !
Deshalb haben wir in Hessen Frau Ypsilanty, um unsern Koch
in die Wüste zu schicken.
Glück auf !
die frischere Politik haben wir doch jetzt - nachdem es amtlich ist, daß Stoiber geht.
Wem paßt jetzt schon wieder und was nicht?
Es ist keinem Recht zu machen. Tummeln sich hier im Chat nur Schizophrene rum?
. . . Bayern könnte auch mal eine frischere, andere Politik vertragen - wäre überhaupt nicht schädlich für den Freistaat . . .