Bayerns designierter Ministerpräsident Beckstein macht sich für Gabriele Pauli stark.
Nach dem Willen des designierten Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) soll die Fürther Landrätin Gabriele Pauli Mitglied der CSU bleiben. "Ich will, dass sie bleibt. Die Partei muss auch kritische Geister aushalten", sagte Beckstein der Zeitung Bild am Sonntag.
Ein "kritischer Geist": Gabriele Pauli (© Foto:)
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Pauli konkretisierte ihre Aussage vor dem Parteitag, sie und Innenminister Beckstein hätten eine "gemeinsame Geschichte". "Wir hatten Gespräche. Ohne meine Intervention wäre Günther Beckstein heute nicht designierter Ministerpräsident", sagte sie.
Beckstein sagte dazu: "Ja, es gab ein offizielles Gespräch in der Geschäftsstelle. Ich habe Gabi Pauli damals gesagt, dass die Bespitzlungen aufgeklärt werden müssen, ich habe aber auch ganz klar ihr Vorgehen gegen Edmund Stoiber kritisiert."
Gerüchte über eine heimliche Absprache mit Pauli wies Beckstein zurück. "Das ist absurd, wenn irgendjemand meint, dass Frau Pauli sich steuern ließe oder gar ich sie gesteuert haben soll", sagte er. Pauli hatte vor einem Jahr gesagt, ihr Privatleben sei von einem engen Mitarbeiter Stoibers ausgeforscht worden. Dies leitete den Sturz des Ministerpräsidenten ein.
(ddp-bay)
OB-Kandidatin Nallinger
Die neueste Antwort
Beckstein ist ein undankbarer Flegel.
Wem verdankt er die Spitzenkandidatur?
Wär Gaby Pauli in Latex beim Parteitag erschienen, hätte sie 99% der Stimmen erhalten und von Erwin würde heute keiner mehr reden. Wann verschwinden endlich die alten Ja-Sager und Nickler aus dieser "modernen" Volkspartei?
(Und der H-Vergleich ist ja voll daneben!)
ein bayrisches märchen mit dem titel 'die schöne ist das biest ' mit dem untertitel:
tatort csu,könnte ich mir auch vorstellen. da wo die argumente fehlen wird die bayrische diffamierungskeule ausgepackt. zur not sind sich die kraftmeier nicht zu schade gegen eine einzelne frau vorzugehen.
ausserdem der spruch: "bayern ist die csu und die csu ist bayern". den hab ich doch etwas anders schon mal gehört. ist schon ein paar jahre her. "H. ist die partei und die partei aber ist deutschland".
ich finde frau pauli mutig, sexy und differnziert
und aufgeklärt.
Selbstverständlich NUR aus berechtigter Sorge um Demokratie, Staat und die Menschen! Nicht etwa aus linker / sozialdemokratischer Frustriertheit, notorischer Voreingenommenheit gegenüber allem Konservativen (da in ihren Augen natürlich völlig überholt und unnötig) und last but not least reiner Schadenfreude über alles, was der pösen pösen CSU schaden könnte. Da werden dann so gewagte Kunststückchen vollbracht, im gleichen Satz erst über Demokratieverlust im Allgemeinen (und bei der fiesen CSU im Besonderen) zu jammern, um dann demokratischen Wahlgänge und Verfahren (die arme Gabi Pauli durfte ja nur ihre Rede halten, 5x das Verfahren unterbrechen, und hatte nur etwa 95% der Medienaufmerksamkeit, sowas gemeines und undemokratisches aber auch!) auf dem CSU-Parteitag die Legitimation abzusprechen. Erstaunlich, wie sich immer wieder bewahrheitet, dass viele Linke Demokratie und Wahlergebnisse offensichtlich nur dann akzeptieren können, wenn sie ihren eigenen Vorstellungen entsprechen.
Was war denn an dem Parteitag so burlesk, dass Ihnen nur noch Comic-Figuren einfallen, um die Szenerie zu beschreiben?
Will man nun das vermeintlich absurde Theater (resp. die Oper) einordnen in die Gepflogenheiten deutscher Landeswahlen, so würde ich das Bühnendrama um Heide Simonis, die SPD-Filz-Folklore in NRW, die Verflechtung zwischen Politik, Justiz und Verbrechen in Sachsen, den angesichts der wirtschaftlichen und politischen Situation in Berlin völlig unverständlichen Erfolg Wowi Wowereits in Berlin, usw. usf. als mindestens gleich - nun ja - unterhaltsam ansehen.
Und was ist nun in Bayern wirklich so ungewöhnliches passiert - außer dem neunmonatigen Rückzug Stoibers? Welcher amtierende Ministerpräsident wurde irgendwo jemals kraft überzeugung oder aufgrund eigener Erkenntnis ins Abseits bugsiert?
Es ist schon originell, Käpt'n Blaubär ausgerechnet gegen die CSU zu verwenden, in einem Forum, dass den Talkshow-Pfau Pauli am liebsten auf Händen in das Ministerpräsidentenamt getragen hätte.
Paging