Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 92 nahe Landshut sind am Donnerstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen, fünf weitere wurden schwer verletzt. Die A 92 war nach dem Unfall rund elf Stunden lang bis zum Freitagmorgen gesperrt.
Auf der Autobahn 92 im Raum Landshut sind bei einem schweren Serienunfall am Donnerstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Fünf Menschen wurden bei der Kollision von drei Lastern und vier Personenwagen teilweise schwer verletzt.
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Nach dem Serienunfall mit sieben kollidierten Fahrzeugen sperren Rettungskräfte die A 92 (© Foto: dpa)
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Zu dem Unfall kam es nach dem Zusammenstoß eines Sattelschleppers mit einem Auto während eines Überholmanövers. Der Laster durchbrach daraufhin die Mittelleitplanke raste in den Gegenverkehr. Dort krachte der Sattelschlepper in einen weiteren Laster, beide Transporter gingen in Flammen auf. Anschließend fuhren weitere Autos in die Unfallstelle. Dabei brannten noch weitere Autos aus.
Ein 39 Jahre alter Fernfahrer aus dem Raum Landshut konnte nur noch tot aus dem Führerhaus des Sattelzuges geborgen werden. Später fanden die Rettungskräfte unter den Trümmern der verbrannten Fahrzeuge noch die Leiche einer 49-Jährigen aus München, die in Niederbayern Verwandte besuchen wollte. Auch den 22-jährigen Unfallverursacher hatte die Polizei zunächst für tot erklärt. Wie am Nachmittag bekannt wurde, liegt der Mann jedoch weiterhin mit schwersten Verbrennungen in einem Münchner Krankenhaus.
Die Rettungskräfte versorgten noch einen weiteren Schwerverletzten, zwei mittelschwer Verletzte sowie einen Unfallbeteiligten mit leichteren Blessuren. Wegen der elfstündigen Sperrung der A92 (Deggendorf-München) bis zum Freitagmorgen kam es im Raum Landshut zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Höhe des Sachschadens war zunächst nicht abschätzbar.
(dpa)
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ein lkw fährt (und überholt) mit 100, als mit 80 !
besser, nur auf 100, statt auf 80 eingebremst zu werden.
außerdem soll doch laut artikel der 22 jährige völlig verbrannte Mann aus dem überholenden
pkw den unfall verursacht haben. wie mann mit ´nem pkw einen 40 tonner dazu bringt, die
leitplanke zu durchbrechen, ist mir allerdings schleierhaft.
solange man das steuern den menschen nicht aus der hand nimmt
(man könnte die lkw ja via gps fernsteuern, dann wuerden sie auch nicht mehr überholen -
und die fahrer könnten fernsehen:) wird es ab- und an einen unfall geben.
der ewige ruf nach härteren regeln, kontrollen etc.. bringt da gar nix. erhöht den streß nur zusätzlich !
@Dieter_Wondrazil
Genauso ist es. Aber Journalisten und Oeffentlichkeit scheinen sich ja mehr fuer Frau Pauli zu interessieren. Allein in der SZ spricht die Anzahl der "Pauli-Artikel" gestern und heute sowie deren Kommentierungen "Baende" (im Vergleich zur Berichterstattung ueber die Katastrophen auf der A8 und A92).
@lako
"warum überholt ein LKW auf der Autobahn einen PKW?" Wo bitte in dem Artikel steht, dass der LKW den PKW überholt hat ? Es ist von einem Überholmanöver die Rede.
@labo73
Zwar verhindern Betonkonstruktionen das Durchbrechen in die Gegenfahrbahn, auf der anderen Seite führt ein Kontakt mit der Betonkonstruktion zu einem richtigen Unfall während die "Leitplanke" die Energie des Fahrzeuges aufnimmt und das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurück leitet. Deshalb Leitplanke. Tests des ADAC haben dies klar belegt und gezeigt, dass auch die Betonabtrennung gravierende Nachteile hat. Jedes Produkt hat seine Vor- und Nachteile. Pauschal einem Produkt die besseren Eigenschaften für einen speziellen Unfalltyp zu geben hilft nicht weiter, da man die Summe der möglichen Unfallhergänge betrachten muss.
Wieso beschlagnahmen, ein sofortiges ein- oder zweitägiges Fahrverbot für Fahrer und LKW würde die Dispositionen des Spediteurs schon deutlich genug durcheinander bringen und entsprechende Strafzahlungen an die Kunden auslösen. So lange aber die EU grundsätzlich auf freiem Warenverkehr ohne Rücksicht auf Menschen und Umwelt besteht, wird sich wohl nichts ändern.
Digital_Data
mir drängen sich da gleich 2 fragen auf:
1) warum überholt ein lkw auf der autobahn einen pkw?
2) warum "verliert" der lkw das ungleiche duell nach der berührung mit dem pkw und rast durch die mittelleitplanke?
bevor der unfallhergang nicht genau geklärt ist, kann man sich kein urteil darüber erlauben. das viele lkw-fahrer übermüdet und rücksichtslos fahren mag sein, aber muss in diesem fall ja nicht unbedingt so gewesen sein. deshalb weiss ich auch nicht warum der lkw-fahrer als "unfallverursacher" schon vorverurteilt wird!
Der ADAC hatte zum Anfang des Jahres 2007 eine Diskussion um die Einführung von größeren LKW mit einem zul. Gesamtgewicht von 60t geführt sogenannte Megaliner.
Viele Seiten haben sich gegen die Einführung ausgesprochen, unter anderem, weil die Mittelschutzplanken dem hohen Gewicht eines solchen Fahrzeuges nichts entgegenzusetzen hätten.
Es ist nicht der erste Unfall mit einem LKW in dieser Woche, der auf einer Autobahn in den Gegenverkehr geriet.
In Hamburg wurde diese Gefahr erkannt. Auf der A7 nördlich des Elbtunnels wurde die Metallschutzplanke durch eine Konstruktion aus Beton ersetzt. Der anprallende LKW wird zurück bewegt und kann praktisch nicht mit dem Gegenverkehr in Kontakt kommen.
Dieter_Wondrazil hat mit seinem Kommentar ebenfalls eine treffende Problematik zum Ausdruck gebracht.
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