Das Landeserziehungsgeld wird umgeschichtet: Die Beiträge werden gekürzt, dafür bekommen mehr Familien Geld.

Der bayerische Landtag hat die Neuregelung des Landeserziehungsgeldes beschlossen. Die Bezüge werden monatlich um 50 Euro gekürzt, dafür wird die Einkommensgrenze der Eltern angehoben.

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Bayern verteilt 50 Euro weniger pro Kind - dafür wird die Einkommensgrenze der Eltern angehoben. (© Foto: ddp)

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"Das Gesetz bringt entscheidende Verbesserungen für Familien", sagte die bayerische Familienministerin Christa Stewens (CSU) in München. "Gerade Eltern mit mehreren Kindern werden finanziell entlastet."

Das Landeserziehungsgeld im Anschluss an das Bundeselterngeld beträgt künftig für das erste Kind sechs Monate lang 150 Euro statt bisher 200 Euro. Für das zweite Kind gibt es zwölf Monate lang 200 statt 250 Euro und für das dritte 300 statt 350 Euro.

Gleichzeitig wird die Einkommensgrenze dafür ab dem 1. Januar 2009 von 16.500 auf 25.000 Euro für Paare und von 13.500 auf 22.000 Euro für allein erziehende Eltern angehoben.

Damit werde der Kreis der Anspruchsberechtigten von bisher rund 47 Prozent auf künftig etwa 63 Prozent erweitert, betonte Stewens. Bei voller Erwerbstätigkeit beider Elternteile sei weiterhin kein Landeserziehungsgeldbezug möglich.

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(dp-bay)