Schmaazhaubn

So mancher Fernsehmoderator, ob männlich oder weiblich, darf getrost als Schmaazhaubn bezeichnet werden. Im Dialekt versteht man darunter ein Sammelwort für Menschen, die sinnloses Zeug reden und für solche, die viel reden, aber nichts zustande bringen.

Die Basis des Wortes bildet das Verb schmatzen, das im Bairischen, wenn es mit hellem "a" ausgesprochen wird, ein Synonym für reden ist, und zwar im Sinne des schwäbischen schwätzen. Jemand, dessen Gerede oberflächlich ist, gilt auch als Schmatzer (mit hellem "a" gesprochen) und im gesteigerten Fall sogar als Quadratratschn.

Muss hier stellvertretend für alle Moderatoren herhalten: Waldemar Hartmann.

Bild: Alessandra Schellnegger 17. Dezember 2012, 13:262012-12-17 13:26:00 © SZ/infu/ahe