Defekte Festplatten sind einem Mann in Nürnberg zum Verhängnis geworden. Bei der Reparatur entdeckte ein Techniker Kinderpornos.
Zahlreiche Kinderpornos hat die Polizei am Dienstag bei einem 40-jährigen Mann in Nürnberg auf dem Computer sichergestellt. Bei seiner Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt.
Ein 40-Jähriger aus Nürnberg hatte zahlreiche Kinderpornos auf seinem Rechner - bei der Festnahme verletzte er einen Polizisten (© Foto: dpa)
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Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen Verbreitung pornografischer Schriften, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Der Mann hatte mehrere Festplatten bei einem Computergeschäft zur Reparatur gegeben. Bei ihrer Arbeit entdeckten die Techniker pornografische Inhalte und alarmierten die Polizei.
Als die Beamten mit einem Durchsuchungsbeschluss bei dem Mann klingelten, öffnete er die Tür nicht. Als sie sich mit Gewalt Zutritt verschafften, sprühte der 40-Jährige den Polizisten Pfefferspray ins Gesicht. In der Wohnung fanden die Beamten dann mehrere Computer, externe Festplatten sowie Hunderte CDs und DVDs. Die Daten werden zurzeit ausgewertet.
(ddp-bay/bica/mako)
Gewalt in Syrien
Die neueste Antwort
Wenn ich jemand gezielt vernichten will, wäre das eine probate Möglichkeit. Kann ich mir sogar vorstellen, dass so etwas gemacht wird. Von Geheimdiensten, ganz fiesen Menschen oder Totfeinden.
Wobei sich die, welche dies machen, natürlich auch strafbar machen. Denn die müssen das Zeug ja auch selbst erst mal rankommen.
Dass ein beliebiger Techniker soetwas bei einem ihm unbekannten Kunden aus Schabernack macht, ist für mich unvorstellbar. Es geht hier ja um einen hochkriminellen Bereich, der dazu noch erheblich stärker der allgemeinen Verachtung ausgesetzt ist als Mord und Todschlag. Zu Recht, wie ich denke.
Das Leben von tausenden Kinder wird fortwährend für solches Zeug vernichtet. Da kommt seelisch und charakterlich keines nur mit leichten Blessuren raus. Das ist seelischer Mord. Die werden auch alle Rauschgiftsüchtig gemacht.
Also: Kein Techniker macht soetwas. Kein Kellner kippt Ihnen Plutonium ins Bier.
Drum wird ja auch gegen den Mann ermittelt und er nicht einfach gleich verurteilt. Obwohl ich die Version "Techniker hat nichts zu tun und spielt mal gerade eben so kinderpornographisches Material auf die Festplatte eines Kunden" für eher unwahrscheinlich halte.
Wer glaubt, IT-Techniker seien Menschen denen jede Neugier fehlt ist leicht naiv.
Der Besitzer der Festplatten, wie ich ihn mal vorsichtig nenne, wird die Zeugnisse seines makaberen Interesses von der Festplatte gelöscht haben. Der Techniker hat, ganz selbstverständlich, nach Reparatur ein Daten-Wiederherstellungsprogramm laufen lassen, um evtl. durch die Beschädigung verlorenen Daten zu retten.
Dann hat er, wenn nicht sehr neugierig, zur Überprüfung mal hier und da reingeklickt. Wenn doch mehr oder weniger neugierig, hat er nach Pornos, Emails, Briefen und Dergleichen aktiv gesucht.
Wenn alle Probleme dieser Welt sich durch neugierige Computertechniker lösen ließen, wäre das doch fabelhaft. Kann die Entrüstung über das "Ausspionieren" nicht verstehen.
Da sind wohl noch mehr Leute blauäugig.
Zur Beruhigung: Wegen normaler Pornos braucht sich keiner zu genieren. Die sehen die Techniker jeden Tag in allen Farbschattierungen.
Ganz ehrlich: Mich enttäuscht Ihre Reaktion!
Schon mein erster Kommentar sollte eigentlich auf den Fehler im Artikel hinweisen.
Der Satz "Bei ihrer Arbeit entdeckten die Techniker pornografische Inhalte und alarmierten die Polizei." ist in der Tat bedenklich! Wenn es nur "normale" pornografische Inhalte sind, dann ist nämlich überhaupt nichts dabei. Und genau das steht in diesem Satz drinnen.
Klar kann man aus dem ganzen Zusammanhang schließen, dass es wohl Kinderpornografie war. ABER: Das kann man auch ganz einfach schreiben!!! Man kann nämlich den Satz wie folgt ändern: "Bei ihrer Arbeit entdeckten die Techniker KINDERpornografische Inhalte und alarmierten die Polizei."
Das wäre ein leichtes und ganz ehrlich: Die SZ sollte auch den Anspruch haben sich immer eindeutig und unmissverständlich auszudrücken. Anstatt etwas oberlehrerhaft den Forumsteilnehmern zu antworten, sollten Sie also lieber oberlehrerhaft den Verfasser des Artikels ansprechen!
Wenn man die Daten auf einer festplatte wiederherstellen muss, falls diese einen Defekt hat, dann zeigen die Wiederherstellungsprogramme im schlechtesten Fall den Dateinamen an, im besten Fall in der Miniaturansicht eine Vorschau. Die Techniker mussten also nicht unbedingt auf der Festplatte umhersuchen.
@JoJo - nein dann hätte er eine Kopie gemacht und die als Vordruck verwendet.
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