Schon wieder einen Korb: Kaufbeuren ist nun schon die dritte Kommune, die dem Bau der weltgrößten Christusstatue eine Absage erteilt hat.
Die weltweit größte Christusstatue wird nicht in Kaufbeuren aufgestellt. Nachdem die Diözese Augsburg dem Vorhaben eine Absage erteilt hat, werde die Stadt das Vorhaben nicht weiter verfolgen, sagte ein Sprecher der Stadt.
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Der Protest war erfolgreich: Unbekannte hatten in der "Freinacht" auf den 1. Mai mit einer etwa zehn Meter hohen Statue gegen den geplanten Riesenchristus protestiert. (© Foto: dpa)
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Zuvor hatte sich schon die evangelische Kirche gegen die Errichtung einer 55 Meter hohen Christusfigur mit angeschlossenem Pilgerhotel ausgesprochen. Auch Wassertrüdingen und Bad Reichenhall hatten die Aufstellung der Figur in ihren Gemeinden abgelehnt.
Der Oberbürgermeister von Kaufbeuren, Stefan Bosse (CSU), hatte zunächst Interesse an dem Projekt gezeigt. Von Anfang an hatte er aber darauf hingewiesen, dass sich die Stadt nicht an den geschätzten Kosten von 21 Millionen Euro beteiligen werde.
Zudem sollte die Statue nur dann errichtet werden, wenn die großen christlichen Kirchen mitzögen. Grundidee in Kaufbeuren war, den rückläufigen Tourismus mit dem Projekt zu beleben.
Hinter dem Projekt der weltweit größten Christusstatue steht der Hamburger Immobilienmakler Harry Vossberg. Er hatte bereits vergeblich versucht, für die Statue in Wassertrüdingen im südlichen Mittelfranken oder bei Bad Reichenhall am Predigtstuhl einen Standort zu finden. Mit rund 55 Meter überragt seine Statue die berühmte Christus-Figur (38 Meter) über Rio de Janeiro um 17 Meter.
Zuvor hatten schon Bad Reichenhall und Wassertrüdingen dem umstrittenen Projekt eine Absage erteilt.
- Kaufbeuren Christusstatue, die dritte 20.04.2009
(dpa/liv/bica)
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Die neueste Antwort
Einmal haben die dort einen nakten Mann. Gleich daneben den Monster-Christus. Über den Standort könnte sich vielleicht ein Ratzinger aufregen.
Die Christusstatue würde gleich umgewidmet in "Christophorus", vielleicht kommt die Stadt dann mit viel Glauben von ihrer Karambolage-Fabrik weg und die Kfz-Versicherung wird saubillig. Genau das will doch der Allgäuer.
Wir, hier in Eckersdorf (Landkreis Bayreuth), würden die Statue gerne aufstellen. Herr Harry Vossberg soll sich doch bitte mit unserem Bürgermeister, Herr Hümmer, in Verbindung setzen.
Hier sind wir noch christlich eingestellt. Wir sind auch die einzige Gemeinde in Deutschland, welche den Hartz IV-Empfängern aus der Gemeindesteuer den gleichen Betrag zusätzlich auszahlt. Dazu verfügen wir über genug gemeindeeigene Wohnhäuser, in welche die sozial Schwachen umsonst wohnen dürfen.
Unsere zwei KITA´s sind für alle Bürger gratis. Die Lernmaterialien für die Kinder von Eckersdorf werden ebenfalls von der Gemeinde bezahlt und wir haben einen eigenen Fonds für Studenten, welcher an Studierende aus der Gemeinde automatisch und ohne speziellen Antrag Stipendien in Höhe von 800.-- monatlich vergibt.
Arbeitslose werden direkt von der Gemeindeverwaltung übernommen, wenn nötig umgeschult und dies bei 85% des letzten Lohnes.
Frauen erhalten in allen Betrieben den gleichen Lohn wie Männer.
In den nächsten drei Jahren werden folgende Infrastrukturbauten erstellt: Mehrzweckhalle, Freibad, Wellnesszentrum, Bibliothek, vier Fussballplätze mit Kunstrasen, einer davon überdacht, Jugendtreff- und Café. Sämtliche Einrichtungen können ohne Eintritt von den Bürgern gemeinsam genutzt werden.
Übrigens, wir haben selbstverständlich noch Bauland günstig (weit unter dem üblichen Marktwert) zu verkaufen und Eckersdorf liegt lausige 11 km von Bayreuth entfernt und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Das ist ein Witz, oder?
Die Ami lieben doch alles was groß, kitschig und heilig ist. Da gibt's doch auch schon so ein Bibel-Disneyland da könnt der Christus hinpassen.
Düsseldorf ist ein prima Vorschlag! Oder gleich ins Swat-Tal.
Paging