CSU-Fraktionschef Georg Schmid über die schlechten Umfragewerte der CSU, wie viel Vertrauen er in den SPD-Kandidaten Maget hat - und was er auf einen Wahlsieg seiner Partei verwettet hat.
sueddeutsche.de: Obwohl die CSU laut einer aktuellen Umfrage nur noch auf 49 Prozent kommen würde, spricht Beckstein noch immer von einer "guten Basis" für die Landtagswahl. Ist das die neue Bescheidenheit der CSU?
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CSU-Fraktionschef Georg Schmid wettet darauf, dass seine Partei bei der Landtagswahl mindestens 52,4 Prozent der Stimmen erhält. (© Foto: dpa)
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Georg Schmid: Nein. Ich glaube, dass wir auf einen guten Weg sind. Sicher, in den letzten zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl müssen wir noch hart arbeiten. Wir müssen noch mehr Menschen davon überzeugen, dass die Zukunft des Landes am 28. September entschieden wird und die CSU nicht nur eine gute Bilanz vorzuweisen hat, sondern mit dem Programm 2020 auch klare Zukunftsperspektiven bietet. Bayern ist zu schade für ein Experiment.
sueddeutsche.de: Was meinen Sie damit?
Schmid: Unter Experiment verstehe ich, dass über Koalitionen geredet wird, dass die SPD ankündigt, eine wacklige Viel-Parteien-Koalition schmieden zu wollen - vermutlich auch mit den Linken, wie ich aus den aktuellen Diskussionen und den Erfahrungen aus Hessen schließen kann.
sueddeutsche.de: Aber der SPD-Spitzenkandidat Franz Maget hat eine Zusammenarbeit mit den Linken doch bereits abgelehnt.
Schmid: Da vertraue ich Herrn Maget so wie ich Frau Ypsilanti vertraue.
sueddetusche.de: Dennoch: Die Bayern-SPD könnte jetzt von dem Führungswechsel in der Bundes-SPD profitieren.
Schmid: Das glaube ich nicht. Alle Bekundungen, die hier getroffen werden, haben eine Halbwertszeit von wenigen Tagen. Inhaltlich hat sich bei der SPD ja nichts verändert. Es wird nur über Personalien und den Putsch selbst diskutiert. Der Richtungsstreit in der Partei besteht nach wie vor.
sueddeutsche.de: Eigentlich wollte Beckstein ja eine Zitterpartie so kurz vor den Wahlen vermeiden. Jetzt hat er sie. Macht Ihnen das keine Sorgen?
Schmid: Nein. Wahlen werden bekanntermaßen in den letzten Tagen entschieden. Wir müssen also am 28. September auf dem Höhepunkt sein und nicht zwei Wochen vorher. Eine ähnliche Situation hatten wir auch schon mal 1998. Damals lagen wir zwei Wochen vor der Landtagswahl in den Umfragen zwischen 47 und 51 Prozent. Letztlich kamen wir dann auf 52,9 Prozent. Ich erwarte, dass es diesmal ähnlich sein wird.
sueddeutsche.de: Vielleicht hatten Günther Beckstein und Erwin Huber ja auch einfach nicht genug Zeit, die Wähler von dem neuen Führungsduo zu überzeugen?
Schmid: Günther Beckstein und Erwin Huber haben die politische Linie der CSU bereits in den zurückliegenden Jahren mit vorgeprägt. Allein unser Programm "Bayern 2020", an dem beide entscheidend mitgearbeitet haben, wird das Land für die kommenden zwölf Jahre noch weiter voranbringen. Außerdem hat Beckstein für die kommenden Jahre zwei weitere, große Schwerpunkte gesetzt: die Bildungspolitik und die Forschungsförderung als langfristiges Strukturprogramm.
sueddeutsche.de: Sie bleiben also bei Ihrer Prognose von 52,4 Prozent für die CSU. Woher nehmen Sie ihren Optimismus?
Schmid: Ganz einfach. Man kann andere nur überzeugen, wenn man selbst überzeugt ist. Und ich bin überzeugt und kann überzeugen. Glauben Sie mir. Außerdem ist ein Georg Schmid einfach noch viel optimistischer als manche anderen.
sueddeutsche.de: Offenbar auch optimistischer, als CSU-Vize Horst Seehofer. Er poltert ja bereits aus Berlin und stellt die Legitimation des Führungstandems in Frage, sollte die CSU nicht über die 52 Prozent kommen. Ärgert Sie das nicht?
Schmid: Das bewerte ich nicht über. Ich gehe von einem Wahlergebnis von 52,4 Prozent aus. Außerdem sagt Seehofer ja auch nichts anderes als ich: dass die CSU auf über 52 Prozent kommen wird. Demnach muss ich mir darüber also keine Gedanken machen.
sueddeutsche.de: So überzeugt wie Sie sind: Würden Sie auf dieses Ergebnis auch wetten?
Schmid: Das habe ich schon. Es laufen viele Wetten, die ich auch gewinnen werde. Der höchste Einsatz ist derzeit ein 50-Liter-Fass.
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(sueddeutsche.de)
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was er so alles angerichtet hat.
Der Herr Fraktionsvorsitzende von vielen nur noch Mr. Arroganz genannt ist genau einer dieser Politiker warum viele die einstige Volkspartei CSU nicht mehr wählen konnten.
Warum nimmt denn der nicht seinen Hut??
Es soll Menschen geben, die genau das seit langem tun, CSU-Fraktionschef Schmid.
Was auch gern genommen wird, ist Fr.Merkels "Wir müssen nach vorne schauen"...
Was habt ihr dann bis jetzt gemacht?
Mir ist es egal ob Huber dies sich nur gewünscht oder gefordert hat. Huber und seine Parteigenossen (Entschuldigung für Genossen) gehören in ihre Schranken gewiesen.
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Ihre Intention war es doch eine Wahllüge daraus zu konstruieren - dann sollte Ihnen das aber ganz wichtig sein ob jemand etwas fordert, wünscht odedr versprochen hat.
Nur bei letzterem ist ein Wortbruch möglich. Schauen Sie sich die Frau Y an - die weiß wie mal sauber lügt und Wahlversprechen bricht. Bei der CSU sehe ich das nicht. Es ist ein normaler linker Rufmordversuch der nur in Ihrer Phantasie geboren wurde.
PS: Ach ja - wieso forderte eigentlich ein SPD-Landesverband nach dem anderen ebenfalls die Wiedereinführung der alten PPauschale? Sind das dann auch alles "Wortbrecher" wenns nicht klappen sollte - aus welchen Gründen auch immer?
Erinnert mich irgendwie an das Nichtraucherschutzgesetz, dem Rot-Grün genauso zugestimmt hat, aber nur die CSU "schuld" sein soll, dass intolerante Raucher Kindern nicht mehr die Lunge mit Schadstoffen befüllen dürfen.
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wieso sollte ich was "zwischen den Zeilen" erfinden, wenn ich es in den Zeilen nicht entdecken kann?
Nochmals: Das ist unserlöse Unterstellung, was Sie betreiben.
Und da brauchen sie bei mir nix zwischen den Zeilen reininterpretieren, das sage ich Ihnen als Klartext.
Paging