Ein Beamter aus Ingolstadt liefert den Beweis, dass es auch bei der bayerischen Polizei Korruption gibt: Er soll mit einer Bande aus Osteuropa gemeinsame Sache gemacht haben.

Ein Polizist aus Bayern ist festgenommen worden, weil er mit einer Bande aus Osteuropa Geschäfte gemacht haben soll. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern am Montag mit. Unter anderem soll der 45 Jahre alte Beamte aus Ingolstadt gestohlene Reifen und Felgen verkauft und die Männer der Bande gedeckt haben.

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Nicht immer bürgt ein Polizeiabzeichen für Integrität: jüngstes Beispiel dafür lieferte ein Ingolstädter Polizist aus Ingolstadt mit kriminellen Machenschaften. (© Foto: dpa)

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Gegen den Beamten werde wegen des Verdachtes der Hehlerei, des Geheimnisverrates, der Strafvereitelung im Amt und der Steuerhinterziehung ermittelt. Er wurde vom Dienst suspendiert. Ein Disziplinarverfahren gegen den Polizisten wird nach Ende des Strafverfahrens folgen.

Bei einer Razzia durchsuchten am Montag etwa 50 Polizisten sowie Steuerfahnder und Staatsanwälte acht Wohnungen und Büros im Raum Ingolstadt. Dabei nahmen sie außer dem Polizisten einen 35-jährigen Autolackierer sowie einen 44-jährigen Kraftfahrer fest.

Die beiden Männer russischer Abstammung stehen unter dem Verdacht, die Drahtzieher der Bande zu sein, die sich auf den Diebstahl von Reifen und Felgen spezialisiert hatte. Auf die Bande stieß die Polizei bei Ermittlungen gegen einen Drogenhändlerring.

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(dpa/dgr/mati)