Erwin Huber hat offiziell seinen Rückzug aus dem bayerischen Kabinett angekündigt. Völlig verschwindet der CSU-Politiker dennoch nicht von der Bildfläche. Die Erklärung im Wortlaut.
Lange war spekuliert worden, ob und wann Bayerns Finanzminister Erwin Huber (CSU) die Konsequenzen aus der Milliardendebakel der BayernLB ziehen würde. Nun hat er offiziell seinen Rückzug aus dem bayerischen Kabinett - nicht aber aus dem Landtag - angekündigt. Hier die Erklärung im Wortlaut:
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"Ich hat mich heute entschieden, der neuen bayerischen Staatsregierung nicht mehr anzugehören. Angesichts der Entwicklung bei der BayernLB übernehme ich damit politische Verantwortung.
Diesen Schritt mache ich ungeachtet der Tatsache, dass die Entscheidungen, die zur Belastung der BayernLB geführt haben, schon lange getroffen waren, bevor ich im Herbst 2007 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats wurde.
Ich bin seit 14 Jahren Mitglied der bayerischen Staatsregierung, davon vier Jahre als Finanzminister. Mein ganzer Einsatz galt dem Wohle Bayerns und seiner Menschen. Am 28. September wurde ich erneut in den Landtag gewählt. Ich werde den Auftrag der Wählerinnen und Wähler wahrnehmen und mit aller Kraft für meine Heimat arbeiten."
(dpa/ihe/cag)
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Die neueste Antwort
... "der von außen kommt, der keiner bayerischen Staatsregierung zuvor angehörte, war Huber 14 Jahre dabei. Im berühmten Singspiel auf dem Münchner Nockherberg haben sie ihn immer als Knecht dargestellt, der seinem Herrn und Meister Edmund Stoiber willfährig dient. Huber exekutierte Stoibers Politik.
Er war der Mann, der den Teich trockenlegte - natürlich ohne zuvor die Frösche zu fragen. Tatsächlich, genau so sagte er das."
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Quelle: Spiegel online.
Unser zukünftiger tut jetzt so, als hätte er zum ersten Mal in seinem Leben einen Blick auf seine eigene Partei bekommen. Macht dieser Herr das immer so? Dann viel Spass für die FDP!
... und Mahlzeit Bayern.
Wünsche angenehme Verdauung der aufgetischten Lügen.
Sie sagten: "Diesen Schritt mache ich ungeachtet der Tatsache, dass die Entscheidungen, die zur Belastung der BayernLB geführt haben, schon lange getroffen waren, bevor ich im Herbst 2007 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats wurde."
Dann sollten Sie sich an Ihren Parteifreund Faltlhauser wenden, denn der war ja vor Ihnen zuständig.
Ganz kann ich allerdings Ihrer Logik nicht folgen. Was haben Sie denn vom Herbst 2007 bis heute in der Bayern-LB gemacht?
Vielleicht sollten wir Hr. Huber auch noch eine Milliardenabfindung mitgeben, dass ist doch üblich in dieser Gesellschaft. Nein im Ernst:
Es wird immer von "er trägt die Verantwortung" geredet und wird auch somit fürstlich entlohnt. Aber er trägt in Wirklichkeit weniger Verantwortung als eine Krankenschwester und ist maßlos überbezahlt. Jeder soll das machen, wo er seine Kompetenzen hat, aber nicht mit dieser schreienden Ungerechtigkeit. Ich erinnere nur an Hrn. Ackermann. Ihm wurde auf die Schulter geklopft, dass er soviel Gewinn macht, nur dummerweise entstehen Werte nicht aus dem NICHTS, sondern muessen durch Andere erarbeitet werden. Er hat nur besser gezockt und die Anderen über den Tisch gezogen. Das laufende Geschrei nach "guter" Bildung hat auch etwas damit zu tun. Wir werden so ausgebildet, dass wir möglichst gut andere Leute über den Tisch ziehen können - man denke da nur an Offshoring ...
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