Karl-Theodor zu Guttenberg will die Bundeswehr verkleinern. In seiner CSU macht sich der Verteidigungsminister damit unbeliebt - vor allem bei Ministerpräsident Horst Seehofer.
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat gerade ein schwieriges Gefecht zu bestehen. "Raus aus dem Büro - rein in die Truppe", heißt das Motto seiner Sommerreise durch die Republik. Es ist alles andere als eine Wohlfühltour. Wo immer der CSU-Politiker auch auftaucht, unter den Soldaten gibt es nur das eine große Thema: die Zukunft der Bundeswehr, die Zukunft des Wehrdiensts.
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In seiner Partei muss CSU-Verteidigungsminister Guttenberg schweres Geschütz auffahren, um seine Umbaupläne für die Bundeswehr durchsetzen zu können. (© dpa)
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Guttenberg ist mit einer Mission unterwegs. Er hat sich vorgenommen, die Bundeswehr tiefgreifend zu reformieren. Er will sie kleiner machen und kostengünstiger. Er kann sich deshalb vorstellen, Kasernen zu schließen und bei Rüstungsaufträgen zu sparen. Und die Wehrpflicht in der heutigen Form hält er für ein Auslaufmodell.
Vor allem in seiner eigenen Partei, der CSU, werden viele dieser Aussagen wie Kampfansagen empfunden. Denn Bayern lebt bislang gut von der Rüstungsindustrie und mit den Kasernen. Im Freistaat ist deshalb das Interesse der Politiker an einer kleineren Bundeswehr nicht sehr ausgeprägt. Aber Guttenberg ist in Berlin, und er hat mit diesem Thema seine eigene Partei herausgefordert. Es vergeht kaum ein Auftritt von Parteichef Horst Seehofer vor CSU-Mitgliedern, bei denen er nicht auf dieses Thema zu sprechen kommt, denn der Gesprächsbedarf in der Partei ist groß.
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Die neueste Antwort
Mischän impossibbell!
Macht das Spass, dem gegeltesten V-Min aller Zeiten, bei seinen Ausflügen hinter männlichpotenterigierten Kanonen zuzugucken?
Ich find' das schön, aber ob szön oder nicht szön ist hier gar nicht die Frage - sondern: Wem nutzt das?
Sind die in Berlin jetzt mittlerweile so verzweifelt, dass die Kabinettlinge Sommerfrondienst tun müssen? Als nächstes muss er dann in einen Flieger - auch szön: "Flieger! Grüß mir die Sonne! Grüß mir die Sterne und Grüß mir den Mond!" Guttie als Mann im Mond fast so gut, wie Space Cowboys!
Um Russland anzugreifen, bräuchte die Bundeswehr mindestens eine Wehrmacht mit 4 Millionen Soldaten. Gut trainiert.
Bei guter Aussenpolitik bräuchte es überhaupt keine Soldaten. Wofür denn eigentlich? Um -wie in Afghanistan- die Sache völlig durcheinander zu bringen? Oder wie eine irrwitzig gewordene Politik behauptete, dort Brunnen zu bohren und Mädchenschulen zu bewachen?
Das ist doch alles nur noch lächerlich. Die einzige Macht in der Welt, die Hegemonie anstrebt und anderer Länder überfällt, sind die USA. Aber vielleicht will uns ja Australien überfallen. Oder Indonesien. Oder -wie erschröcklich- der Iran mit Atomraketen.
...kann er ja mit Rücktritt drohen.
Dem Adelsspross ist doch jeder Gag recht, um Medienresonanz zu bekommen. Wie will er denn die Bundeswehr verkleinern, wenn er ansonsten bei jedem noch so schmutzigen Krieg seiner amerikanischen Freunde mitmachen will? Ausserdem glaubt ihm doch keiner, dass die Rüstungsindustrie beschitten werden sollte. Lediglich die lästigen Suffköppe von Wehrpflichtigen will er los werden. Die schwächen schliesslich die Kriegsfähigkeit seiner Truppe.
Vergessen wird dabei aber, dass er die verfassungswidrigen Auslandsschlächtereien deutscher Soldaten brav mitträgt.
Denkt da vielleicht mal einer dran, der jetzt schon wieder von ihm schwärmt?
Übrigens: Einen weiteren Nachweis der heilsamen Wirkung des Internets finden Sie beim Googlen mit "Guttenberg Dossier".
ist längst entschieden. Zwei Faktoren: Beliebtheit und Alter.
Paging