Die Heß-Kundgebung in Wunsiedel ist in einem Eilverfahren vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verboten worden. Zur Freude des Innenministers.
Der am 18. August geplante Neonazi-Aufmarsch in der oberfränkischen Stadt Wunsiedel ist in einer weiteren Instanz verboten worden. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) wies in einem Eilverfahren die Beschwerde des Veranstalters gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Bayreuth zurück, wie das Gerichtin München mitteilte. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts und das ausgesprochene Versammlungsverbot des Landratsamt Wunsiedel wurden damit bestätigt.
Der Neonazi-Aufmarsch in Wunsiedel ist nun auch vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof verboten worden. (© Foto: ddp)
Anzeige
Das BayVGH begründete das Verbot damit, dass die Veranstaltung unter dem Motto "Gedenken an Rudolf Heß" den Tatbestand der Volksverhetzung erfülle. Nach Paragraph 130, Absatz 4 des Strafgesetzbuchs mache sich strafbar, "wer in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt".
Das Gericht geht davon aus, dass diese Strafbestimmung, mit der der Gesetzgeber rechtsextremen Aufmärschen wie in Wunsiedel ,"gerade entgegentreten habe wollen"', verfassungsgemäß sei. Diese Auffassung habe der BayVGH mittlerweile auch in einem Hauptsacheverfahren bestätigt, das die Rechtmäßigkeit des Verbots der Heß-Kundgebung in Wunsiedel 2005 zum Gegenstand hatte.
Bei der von Hamburger Neonazi Jürgen Rieger angemeldete Kundgebung in diesem Jahr war ein Marsch durch die Innenstadt mit Ansprachen auf dem Festplatz und einem Rahmenprogramm mit Musikdarbietungen geplant.
Innenminister Günther Beckstein begrüßt, dass der Bayerische Verwaltungsgerichtshof das Verbot der Hess-Kundgebung in Wunsiedel bestätigt hat. Auch in diesem Jahr werde es keinen "braunen Spuk in Wunsiedel" geben. Beckstein hofft, dass diese Aufmärsche in Wunsiedel "auf Dauer verhindert werden".
Seit 2001 war Wunsiedel vier Mal in Folge das Ziel von Neonazis. 2005 und 2006 waren die Aufmärsche jedoch gerichtlich verboten worden. Der 1987 gestorbene Hitler-Stellvertreter und verurteilte Kriegsverbrecher Rudolf Heß ist in Wunsiedel begraben.
(ddp-bay/sueddeutsche.de)
Kürzere Kündigungsfristen bei Stromverträgen
Die neueste Antwort
Sie könnten eigentlich wissen, daß Consultants (-) der u.a. Beratungsfirmen weniger 'die Arbeit übernehmen'... - weder können sie das, noch ist es ihr Job... - sondern eher ihr Augenmerk zeitbegrenzt auf bereichsspezifische Problemlösungen, Optimierungsprozesse etc. richten sollten...
Sind denn Ihre Examina in BWL auf der Université de la Jungle (LE) und erfolgreiche Abschlüsse weiterführender Management-Schulen derart lange her...?
Alles Gute, O.v.C.
Mein kleiner Freund...eine intelligentere Retourkutsche war von Ihnen nicht zu erwarten...
Nebenbei habe ich weißgott mehr zu tun, als mich Mutmaßungen über einen veritablen Groß-Geist in der oberbayrischen Provinz hinzugeben. Ihre 'Person' bzw. 'berufliche Qualifikation' wecken nicht unbedingt (m-)eine gesteigerte Neugier... dafür gäbe es im Zweifels- bzw. Bedarfsfall eine sehr gut ausgestattete, effiziente Personalabteilung.
Zu Ihrer eventuellen Verwunderung soll es tatsächlich - seit nunmehr fünf Generationen - prosperierende (Familien-)Holdings geben, deren Führungskräfte ihren Feinschliff nicht unbedingt selbsternannten 'Trainern' mit skurriler Vita resp. bedenklichem Background (-) zu verdanken haben...
Genießen Sie und Ihre wunderbare Familie unsere Produkte, erfreuen Sie die ortsansässige Feuerwehr weiterhin mit Ihrem Engagement und sich selbst Ihres anspruchsvollen, kommoden Lebens... Einverstanden? Gut.
Alles Gute, O.v.
Zu dieser Gruppe gehöre ich weiß Gott nicht, das haben Sie ganz richtig festgestellt. Die Synonyme dazu sind nämlich lebensfern, trocken, theoretisch, müßig, überflüssig (fragen Sie mal die Sekretärin vom Papa nach einem Duden); und ein Trainer dessen Arbeit mit diesen Attributen beschrieben werden kann, taugt bestenfalls in einem "House", in dem zwar "noble" die kleinen Fingerchen abgespreizt werden, wo die Lernfähigkeit und -bereitschaft aber ansonsten locker in diesem entstehenden Abstand zwischen Ring- und kleinem Fingerchen Platz findet.
Ansonsten beschäftigen Sie sich ruhig weiter mit Mutmaßungen über meine Person und meine berufliche Qualifikation -das stört mich nicht, sie sollten es aber an einem geeigneteren Ort tun- und überlassen Sie die Arbeit in "Ihrem Familienunternehmen" weiterhin den Männern von Berger und der Boston C. Group, dann entgeht die Firma vielleicht dem Schicksal vieler Großväter und Väter-Unternehmen:
"Die erste Generation baut's auf, die zweite lebt davon und die dritte richtet's (noble) zugrunde!"
;-)
Liebes Grüßelchen
Zum besseren Verständnis ergänzt:" ...Manager als auch Consultants wie Berger oder BCG u.a....und auch etliche Trainer...akademische (!), seriöse, kompetente...deren 'Profil' sähe sicher anders aus, falls sie denn für solche (Foren-)Spielereien überhaupt Lust oder Zeit übrig (-) hätten..."
Ich wundere mich sowieso, daß Sie ihn überhaupt jemals für voll genommen haben...
Ich habe in unserem Familienunternehmen wahrlich genug seriöse Manager als auch Berger, Boston (BCG) u.v.a. kennengelernt...aber unter diesen Profis finden Sie sicherlich keine salbadernden 'Managementtrainer' , die 24 h ihre kruden Erkenntnisse im Netz absondern anstatt irgendwo (?) 'irgendwie (?) konstruktiv zu arbeiten...
Paging