Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder greift Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler an: Der wiederhole die Fehler seiner Vorgängerin Ulla Schmidt.
Der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeworfen, bei der geplanten Reform der gesetzlichen Krankenkassen die Fehler von Amtsvorgängerin Ulla Schmidt (SPD) zu wiederholen. "Es wäre besser gewesen, die Länder hätten einen Sitz in der Regierungskommission erhalten", sagte der CSU-Politiker der Süddeutschen Zeitung am Montag.
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Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) wirft Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (CDU) vor, die Fehler seiner Vorgängerin Ulla Schmidt zu wiederholen. (© Foto: dpa)
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Es würde bei weitem nicht solche Probleme im Gesundheitssystem geben, wären die Länder bei Schmidts Reformvorhaben adäquat eingebunden gewesen. Die Kommission soll nach Röslers Willen alleine aus Mitgliedern der Bundesregierung und den Gesundheitsexperten der Koalitionsfraktionen zusammengesetzt sein.
Bayerns Gesundheitsminister Söder betonte hingegen, eine Reform des Gesundheitssystems könne nur in enger Zusammenarbeit mit Experten gelingen. Am grünen Tisch ausgearbeitete Konzepte seien in der Regel zum Scheitern verurteilt. Die Kommission soll Vorschläge machen, wie die Krankenkassen in Zukunft finanziert werden. Sie wird voraussichtlich im März ihre Arbeit aufnehmen. Rösler und Söder wollen vorher zusammentreffen, um ihre Positionen auszutauschen, hieß es in der Koalition.
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(SZ vom 19.01.2010/jab)
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Die neueste Antwort
Meinen Sie damit auch das Ende der kostenlosen Mitversicherung von Kindern und Ehefrauen?
Ob dieser Aufschrei von Söder ernst gemeint ist, bezweifle ich.
Die stecken doch alle unter einer Decke. Was bei uns in Deutschland passiert, ist eine einzige Schmierenkomödie!!!
Nein natürlich geht es nicht darum nichts zu verändern, aber die richtung die Rösler möchte ist die komplett falsche, da ist es sogar besser nichts zu tun, besser wäre es also in die richtige Richtung zu gehen.
Also Errichten eines echten Solidarischen Systems dem sich keiner entziehen kann.
Aufbrechen einiger "Kartelle" - in einigen Bereichen des Gesundheitssystems wird einfach über gebühr verdient.
...
Mal schauen von wem sie jetzt die größeren Spenden bekommen, dessen Wünsche werden dann auch erfüllt.
So läuft das ja scheinbar heute in der Politik - siehe aktueller Fall mit den Hoteliers.
Bananenrepublik??? Offensichtlich ja.
Wer zahlt schafft an. Das kann ja noch heiter werden mit der Regierung. Aber wir haben sie ja gewählt - viel Spaß noch
Der Hr. Söder sollte seien Chef (MP Seehofer, Ex-Bundesgesundheitsminister) mal fragen ob den die "Experten" nicht im BundesGesundheitsministerium vorhanden sind, bevor ein ausgewiesener Nichtexperte (Söder) Forderungen stellt. Als Bay. Gesundheitsminister sollte er sich doch bitte seinen Aufgabengebiet stärker zuwenden, das sich eindeutige im operativen Bereich des staatlichen Gesundheitswesen (Bayern) befindet, Aufgaben gibt es genug z.B. die Versorgung des ländlichen Raumes mit Fach- und Notärtzten. Da kann er dann auch mal Macherqualititäten zeigen, bisher hat er nur Maul-auf-macher-qualitäten gezeigt!!!!
Paging