Bundeskanzlerin Merkel hat den Planungen für eine Transrapid-Strecke im Iran eine klare Absage erteilt: "Ich halte deutsche Hilfe beim Bau des Transrapids in einem Land, dessen Präsident Israel vernichten will, für völlig inakzeptabel".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt die Pläne für eine Transrapid-Strecke im Iran entschieden ab. "Ich halte deutsche Hilfe beim Bau des Transrapids in einem Land, dessen Präsident unentwegt verkündet, dass er Israel vernichten will, für völlig inakzeptabel", sagte sie dem Nachrichtenmagazin Spiegel laut Vorabbericht vom Samstag.

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Zuvor hatten bereits das US-Außenministerium, Außenpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Zentralrat der Juden in Deutschland das Projekt scharf kritisiert.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die international tätige Münchener Ingenieurfirma Regierungsbaumeister Schlegel GmbH einen offiziellen Auftrag für eine Machbarkeitsstudie erhalten hat. Der Schwebezug könnte Pilger aus der Hauptstadt Teheran ins mehr als 800 Kilometer entfernte Maschhad im Nordosten des Landes bringen.

Nach Darstellung des Ingenieurbüros stellte die iranische Regierung 1,1 Milliarden Euro als Anschubfinanzierung bereit.

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(ddp-bay)