Ein Paar hat in der Basilika von Ottobeuren ein Nacktfoto-Shooting veranstaltet - und die Fotos ins Internet gestellt. Doch dann stieß ein "gläubiger Katholik" auf die Bilder.
Ihr recht freizügiges Fotoshooting in der Ottobeurer Basilika kommt ein Paar teuer zu stehen. Weil die 46-jährige Frau aus Memmingen und ein 40 Jahre alter Hobbyfotograf aus Oberbayern das Gotteshaus für Nacktaufnahmen genutzt haben, sind sie nun von einem Gericht wegen Störung der Religionsausübung verurteilt worden. Die arbeitslose Frau muss 900 Euro zahlen, der Fotograf 1800 Euro. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.
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In der Basilika von Ottobeuren traf sich ein Paar zu einem freizügigen Fotoshooting. (© dpa/dpaweb)
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Im Dezember 2009 hatten sich die beiden über eine Internetplattform, die sexuelle Kontakte vermittelt, kennengelernt - und vereinbart, sich zum Nackt-Fotoshooting zu treffen. Ursprünglich sollte der Termin in einem Waldstück nahe Ottobeuren stattfinden, doch wegen der Kälte verzog sich das Paar eigenen Angaben zufolge "spontan" in die Kirche. Insgesamt 37 Fotos knipste der Fotograf. Auf den Bildern zeigte sich die Frau in mitunter "anzüglichen Posen" wie das Amtsgericht Memmingen sagte. Einige der Aufnahmen konnten danach von den Usern der Seitensprung-Plattform in den Profilen der beiden Angeklagten bestaunt werden.
"Die Basilika war zu diesem Zeitpunkt menschenleer. Wir hatten nicht den Eindruck, jemanden zu stören", zitiert die Allgäuer Zeitung den 40-jährigen Angeklagten. Die Frau verwies darauf, dass auch Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle nackte Figuren an die Decke gemalt habe. Nacktheit in der Kirche sei daher grundsätzlich "nichts Fremdes". Das Gericht sah dies anders. Auch wenn dem Shooting keine Zuschauer beiwohnten, würde die Foto-Aktion das Religionsempfinden anderer Menschen stören.
Und wie kam die Polizei dem Paar auf die Schliche, wenn der Fotograf und sein Aktmodell alleine in der Kirche waren? Daran ist ein anonymer Hinweis schuld. Ein "gläubiger Katholik" hatte die Fotos "zufällig" beim Surfen gefunden, heißt es in dem Zeitungsbericht.
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(sueddeutsche.de/tob/bica)
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Die neueste Antwort
Am Anfang und am Ende sind wir alle nackt!
Sie glauben ja so vieles was falsch ist! :) :)
"Man wird in Kirchen keine Musikantenstadel, Kommödien- und sonstige Lustbarkeiten aufführen."
Naja, das würde ich anders sehen... Viele Kirchen werden für musikalische Darbietungen, auch volkstümlicher Art genutzt.
Und Krippenspiele kommen Komödienstadel und Volkstheater teils schon recht nahe...
"Frau betrete mal mit leichter Sommerkleidung (z. B. kurzer Rock, freie Schultern) eine Moschee in einem islamischen Land."
Hier stellt sich doch die eigentliche Frage: Warum war die Kirche geöffnet und warum konnten diese Leute überhaupt sich nackig dort räkeln?
Denn normalerweise können Sie auch eine Kirche nicht mit freien Schultern oder Knien (kurzer Rock, kurze Hosen) betreten.
Sollten Sie in eine Moschee reinkommen und unbeobachtet sein, dann können Sie diese Fotos durchaus auch dort machen. Aber Gott bzw Allah sei mit Ihnen, wenn Sie dabei erwischt werden!
Insgesamt 37 Fotos knipste der Fotograf. Auf den Bildern zeigte sich die Frau in mitunter "anzüglichen Posen" wie das Amtsgericht Memmingen sagte.
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Wie sonst kann man genau 37 Fotos und die Abbildungen darauf einschätzen? Und Störung der "ReligionsAUSÜBUNG" sehe ich nicht. Aber whatever.
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