An einem Fürther U-Bahnhof hat ein Jugendlicher einen 34-Jährigen brutal zusammengeschlagen. Der Mann wurde blutüberströmt auf dem Boden gefunden.
An einem Fürther U-Bahnhof hat ein Jugendlicher einen 34-Jährigen brutal zusammengeschlagen. Der Mann wurde in der Nacht zum Samstag blutüberströmt im Zwischengeschoss der U-Bahn auf dem Boden gefunden. Er wurde mit Brüchen an Nase, Jochbein und Kiefer sowie Hämatomen und Schürfwunden im Gesicht in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei am Sonntag mit.
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Durch die Auswertung von Aufnahmen aus Überwachungskameras wurde noch am Samstagabend ein 15 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen. Den Ermittlungen zufolge hatte der 34-Jährige den Jugendlichen am Bahnsteig nach vorne gebeugt auf einer Bank sitzen sehen und angesprochen. Nach einem kurzen Gespräch sprang der Jugendliche auf und griff den Mann ohne Vorwarnung an. Er schlug wiederholt auf ihn ein und trieb ihn anschließend mit Prügel die Rolltreppe hoch.
Im Zwischengeschoss stieß der Schläger den 34-Jährigen, der lediglich die Hände schützend vor den Kopf hielt, gegen einen Fahrkartenautomaten. Als der Mann zu Boden ging, versetzte ihm der Jugendliche mehrere Faustschläge ins Gesicht und gegen den Kopf. Danach trat er dem hilflosen Opfer mehrmals mit voller Wucht ins Gesicht, flüchtete und ließ den Verletzten zurück. Durch eine Videoaufzeichnung konnte nach Polizeiangaben nahezu der komplette Tatverlauf rekonstruiert werden.
Der 34-Jährige konnte sich an den genauen Ablauf der Attacke nicht erinnern, da er selbst alkoholisiert war. Dank der Videoaufnahmen und eines Zeugenhinweises wurde der Tatverdächtige schnell identifiziert. Bei der Festnahme auf der Kirchweih in Unterführberg wehrte sich der polizeibekannte Jugendliche heftig. Ein Ermittlungsrichter erließ am Sonntag Haftbefehl.
(SZ vom 01.09.2008/ddp/sonn)
Sorgerechtsverfahren in der Kritik
Die neueste Antwort
Zitat von Morcar (01.09.2008 12:47:13):
„... Sie sind dann aber einer von denen, die dankbar sind, wenn ich zufälligerweise mit in der U-Bahn bin, wenn's zur Sache geht. Passiert mir ab und an. Bisher hat sich noch jeder über meine Deeskalation gefreut. Wie gesagt, ich kenne diese Leute so gut, dass es niemals zu einer Schlägerei kommt. Aber was dazu nötig ist, wissen unsere Politiker kein Stück. ...“
[Ende des Zitats]
… und Otto Normalbürger wie ich wahrscheinlich auch nicht. Das ist interessant, weil ich das auch gerne könnte *). Können Sie mir (oder uns allen) KONKRET sagen, wo man sich dafür ausbilden lassen kann ?
*) statt womöglich an diesen bescheuerten Münchner Richter zu geraten, der Notwehrexzesse sieht (und mit vier Jahren Haft belegt), obwohl der bis dato und im Gegensatz zu seinen Angreifern völlig unbescholtene Selbstverteidiger ohne den angeblichen Exzeß schwerst verletzt oder gar tot wäre. Möge dieser Richter eines Nachts an diese Albaner-Gang geraten, um die es in dem Fall ging …
Anderes Thema: „Fachkräftemangel – gibt es ihn tatsächlich oder doch nicht?“
Sollte es ihn tatsächlich geben, dann
a) hätten wir immerhin ca. vier Millionen einheimische – Deutsche und alteingesessene Ausländer – Arbeitslose, unter denen sich bestimmt genug Leute finden, die helle genug sind, um sie zur Fachkraft weiterzubilden/umzuschulen und so mehr als genug Fachkräfte aus dem vorhandenen Pool an Arbeitslosen heranzuziehen;
b) ändert das doch nichts an der Tatsache, daß wir keine ausländischen Billiglöhner brauchen, die – Domino-Effekt - das ganze Gehaltsgefüge bis fast ganz oben kaputt machen – Globalisierung im Sinne der Anpassung der Vergütung an amerikanische Verhältnisse für Ackermann&Co., im Sinne indischer Hungerlöhne für's restliche Volk (Polen hätte übrigens ein Drittel (!!!) mehr Arbeitslose, wenn man die ganzen lohndumpenden Polen endlich nach Hause schicken würde).
Von dem bulgarisch-rumänischen Bettlergesockse in der Münchner Innenstadt will ich jetzt nicht auch noch anfangen ...
dass sich all die Rechtspopulisten, die aus sicherer Quelle meinten zu wissen, es handele sich um einen türkischen Täter nun in Grund und Boden schämen. Ich würde mich freuen, wenn sie dies zum Anlass nähmen, dieses Forum in Zukunft von diesem ras.sistischen Mist, der in den Kommentaren zu finden war verschonen würde.
Herr Koch (CDU/CSU) übernehmen sie.
Tut mir leid, converge, aber Sie haben selbst bei einem längeren Ostaufenthalt - persönlich kann ich von knapp 30 Jahren berichten - noch immer keine Prügelgarantie!
Also, was soll das? Lesen Sie mal regionale Zeitungen aus den neuen Ländern (und nicht nur die SZ) und dann überdenken Sie mal ihren polemischen Schleier des Schweigens.
Dabei will ich nicht einmal abstreiten, dass derartige Überfälle im Osten vermehrt vorkommen, aber Polemiken wie die Ihrige tragen überhaupt nichts Konstruktives bei.
Und die Statistik kann auch nicht um einen Fall erweitert werden, da es keinen Migrationshintergrund gibt. Artikel: "Brutaler als in München".
Bin ich froh dass die internen Polizeiberichte, die hier einige gelesen haben, nicht zutreffen.
Paging