Auch nach Transrapid-Desaster und BayernLB-Verlusten ist die Stimmung zwischen Ministerpräsident Beckstein und CSU-Chef Huber prächtig. Sagen sie zumindest.

Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) weist Berichte über Verstimmungen zwischen ihm und seinem Finanzminister, CSU-Chef Erwin Huber, als "absolute Falschmeldung" zurück. Huber habe ihm versichert, "dass von Verärgerung keine Rede sein kann", sagte Beckstein am Montag im Deutschlandfunk.

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Der bayerische Finanzminister und CSU-Chef Erwin Huber (© Foto: dpa)

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In der Presse hat es am Wochenende geheißen, der CSU-Vorsitzende sei über die Ankündigung des Regierungschefs verärgert, dass die Belastungen der Bayerischen Landesbank auf bis zu vier Milliarden Euro ansteigen könnten. Beckstein hatte am Freitag gesagt, er halte eine Belastung der Landesbank von rund vier Milliarden Euro für möglich. Huber hatte Spekulationen über weitergehende Belastungen durch die internationale Finanzkrise als verfrüht bezeichnet.

Der Ministerpräsident bekräftigte am Montag, dass es "zu Erhöhungen der Belastung bei der Landesbank kommen kann". Niemand könne die genauen Zahlen kennen, die am Donnerstag von den zuständigen Gremien beschlossen würden. Allerdings könne man sich die Größenordnung "etwa ausrechnen".

Welche Konsequenzen aus den Belastungen zu ziehen seien, müsse in dieser Woche beraten werden, fügte Beckstein hinzu. Nach derzeitigem Kenntnisstand müssten aber keine Steuergelder eingesetzt werden.

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(ddp-bay/bavo/bica)