Nach ihrem Austritt aus der CSU ist die Fürther Landrätin auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat. Doch die Freien Wähler zeigen sich bislang wenig begeistert.
Die Fürther Landrätin und frühere CSU-Rebellin Gabriele Pauli will nach ihrem Parteiaustritt nun Gespräche mit den Freien Wählern (FW) über eine Mitgliedschaft führen.
Gabriele Pauli wehte in der CSU lange der Wind ins Gesicht. Auch die anderen Parteien heißen sie nicht unbedingt willkommen. (© Foto: Reuters)
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"Wenn ich zu den Freien Wählern ginge, dann hätten sie nur wirklich was davon, wenn ich Spitzenkandidatin wäre", sagte Pauli am Freitag dem Sender Antenne Bayern.
Bisher hatten die FW jedoch kein Interesse an einer Aufnahme Paulis gezeigt.
Die Landrätin sagte mit Blick auf die kritischen Äußerungen von FW-Chef Hubert Aiwanger: "Herr Aiwanger hat Angst."
Zwar habe er als Landesvorsitzender einen Anspruch auf eine Kandidatur als Spitzenkandidat seiner Partei. Dennoch müsse darüber gesprochen werden, wie die FW die Fünf-Prozent-Hürde schaffen könnten - möglicherweise mit ihr.
Pauli hatte als früheres CSU-Vorstandsmitglied maßgeblich zum Rückzug vom damaligen CSU-Chef und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber beigetragen. Ende September hatte die Landrätin erfolglos für den Parteivorsitz kandidiert und war im November schließlich aus der CSU ausgetreten.
Sie kündigte daraufhin Gespräche mit anderen Parteien an. Ziel sei eine Kandidatur bei der kommenden Landtagswahl, sagte Pauli dem Sender. Auch die Gründung einer eigenen Partei schloss die Landrätin nicht aus.
(dpa/gba)
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Die neueste Antwort
Jetzt wird sie auch noch größenwahnsinnig! Glaubt die Frau wirklich, daß sie noch irgendwo gebraucht wird?
jetzt wieder Vorsitzende.Beim letzten Versuch, gab es 2,5%,
Vielleicht bleibt sie den Fürthern dochnoch erhalten, mangesl Alternative und Pensionssicherung.
Allerdings ist dieses Ergebnis steigerungsfähig.
... zuende. Sie macht einfach immer wieder fragwürdige Dinge, wo man sich denkt ... was ist jetzt kaput?! Dass sie aus der CSU ausgetretten ist, war glaube ich ihr letzter politischer Fehler.
Sich über die Medien als Spitzenkandidatin einer anderen Partei ins Gespräch zu bringen ist meiner Meinung nach politisch äußerst ungeschickt. Dem Parteivorsitzenden dann auch noch Angst vorzuwerfen und ihn dadurch zu demütigen bringt ihrem Anliegen nicht unbedingt viel. Ein bischen mehr Demut täte gut. Aber anscheinend ist sie mehr von CSU-Methoden geprägt, als sie denkt.
Stimme albjoerne zu: sie ist intelligent, aber politisch leider sehr ungeschickt.
braucht sie in erster Linie ein Forum für ihre Selbstdarstellung. Die FW würde sich zum Steigbügelhalter degradieren, wenn sie sie als Spitzenkandidatin aufstellen würde.
Schade, wie sie sich selbst demontiert hat. Halte sie für eine hochintelligente und kompetente Frau, die über ihre eigene Eitelkeit gestolpert ist.
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