Bei einem riskanten Überholmanöver sind drei Menschen gestorben. Nun stehen die mutmaßlichen Täter vor Gericht.
Zwei junge Männer sollen bei einem Wettrennen den Tod von drei Freunden verursacht haben. Sie müssen sich ab heute vor dem Amtsgericht Bamberg verantworten.
Bei illegalen Autorennen sterben immer wieder Unbeteiligte. Diese Aufnahme entstand bei einem Unfall bei Bielefeld (© Foto: dpa)
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Die Staatsanwaltschaft legt dem 23 Jahre alten Angeklagten zur Last, im Mai vergangenen Jahres bei Haßfurt mit Tempo 160 den 19-jährigen Mitangeklagten überholt und dabei die Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug verursacht zu haben.
Der Jüngere hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft keinen Führerschein und war zum Unfallzeitpunkt betrunken. Er soll bei einem Ausweichmanöver seines Freundes die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben und in das Auto einer Frau geprallt sein.
Dabei kamen die drei Insassen seines Pkw ums Leben, die Frau erlitt Rippenfrakturen. Nach dem Unfall flüchtete der 19-Jährige zu seiner Freundin, wo er später festgenommen wurde.
(ddp/stä/odg)
Die neueste Antwort
Anstatt 18jährige nach Erwachsenemstrafrecht zu verurteilen, weil sie den Führerschein machen können, sollten vielleicht eher für 18 bis 21jährige Reifeprüfungen vor dem Ablegen des Führerscheins eingeführt werden. Niemand kann ernsthaft glauben, alle Jugendlichen würden mit dem 18. Geburtstag schlagartig erwachsen und "reif" sein!
Wenn zwei mutmaßlich Betrunkene bei einem Überholmanöver Schrott bauen, war das dann ein Autorennen? Dann noch dazu irgendein Archivbild, fertig ist die Sensationslaube.
Das ist doch einfach unseriös und bedient nur Vorurteile, wie der Beissreflex von jubelbube zeigt. Was "hochgetunten Boliden" mit "illegalen Autorennen" zu tun haben, insbesondere mit diesem Artikel (wo a) nicht klar ist, ob es sich um ein Rennen handelte und b) ob dabei derlei Boliden im Einsatz waren...), erschliesst sich mir nicht.
In jedem Fall stigmatisiert es schon mal Besitzer von solchen Fahrzeugen. Tolle Wurst!
Oft genug werden solche Unfälle von eiligen Geschäftsleuten im geleasten A8 produziert.
Dass es eine Risikogruppe im Strassenverkehr gibt, ist allgemein bekannt. Diese ist aber vor allem altersmässig festzumachen und hat mit "illegalen Autorennen" nichts zu tun, sondern eher mit der Sensationsheische des Redakteurs.
DW
Teilnehmern von illegalen Autorennen sollte (auch wenn nix passiert) nicht nur für sehr lange Zeit der Führerschein, sondern auch die oft in mühevoller und kostspieliger Arbeit hochgetunten Boliden ersatzlos weggenommen werden.
Die Proleten werden es sich dann genau überlegen, ob sie mit ihren Poser-Kisten bei so einem Schwachsinn mitmachen.