"Dummes Gerede". In der Diskussion um rechtslastige Mitglieder in Landesverbänden der Freien Wähler schießt Landeschef Aiwanger gegen die CSU zurück.
In der Debatte über den Umgang der Freien Wähler (FW) mit Rechtspopulisten hat der bayerische FW-Landeschef, Hubert Aiwanger, die Kritik von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt als "dummes Gerede" zurückgewiesen. Die Behauptung, die Freien Wähler hätten zu lange mit dem Ausschluss der neu gegründeten Landesverbände Bremen und Brandenburg gewartet, sei falsch, sagte Aiwanger am Sonntagabend in München. "Wir haben sie ausgeschlossen, bevor sie richtig drin waren", betonte er. Alles sei innerhalb weniger Wochen passiert.
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Hubert Aiwanger weist die Kritk von CSU-Generalsekretär Dobrindt als "dummes Gerede" zurück. (© Foto: dpa)
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Zugleich attackierte Aiwanger, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der FW ist, die CSU: "Die CSU soll mal nach Regensburg schauen, wo sie sich bereits seit Jahren mit Vorfällen und Vorwürfen zum Thema Rechtsradikale herumschlägt und bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist, bevor sie sich unqualifiziert zu Wort meldet."
Dobrindt hatte den Ausschluss der Landesverbände Bremen und Brandenburg aus dem Bundesverband der Freien Wähler (FW) in einem Interview als "längst überfällig" bezeichnet.
Der Bremer FW-Landesvorsitzende Friedhelm Altvater hatte den Einsatz von Steuergeldern für einen jüdischen Friedhof als "Verschwendung" bezeichnet. In Bremen wie in Brandenburg besetzten einige ehemalige Mitglieder der umstrittenen Schill-Partei hohe Parteiposten. Am vergangenen Wochenende schloss der FW-Bundesvorstand daraufhin beide Landesverbände aus. "Wir legen großen Wert darauf, dass wir die politische Kraft der Mitte sind", sagte der Bundesvorsitzende Armin Grein.
Dobrindt sagte, "die Spitze der Partei habe das Problem über lange Zeit verharmlost, die Entwicklungen zum rechten Sammelbecken seien schon weit fortgeschritten gewesen", sagte der CSU-Generalsekretär. Es habe viel zu lange gedauert, bis die Konsequenzen gezogen worden seien.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Georg Schmid, bescheinigte den Freien Wählern, sich mit der Europakandidatur "überhoben" zuhaben.
In der vergangenen Woche sah sich die Spitzenkandidatin der FW für die Europawahl Gabriele Pauli Angriffen der CSU ausgesetzt. Der CSU-Europaabgeordnete Bernd Posselt bezeichnete Pauli als "Türken-Gabi", da sie einen schnellen EU-Beitritt der Türkei befürworte. Dies verurteilte Aiwanger umgehend als "rassistische Wortwahl" der CSU.
Die CSU fürchtet bei den Europawahlen am 7. Juni wie schon bei den vergangenen Landtagswahlen, erneut Wählerstimmen an die FW zu verlieren. Parteichef Horste Seehofer kündigte bereits Mitte März eine "Demaskierung" Paulis im Europawahlkampf an.
(dpa/ddp/jree/bosw)
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Die neueste Antwort
ist sie nicht eine Mischung aus Claudia Roth und Sarah Palin. In jedem Fall ist sie eine Gute. Und was wäre wenn die Türkei in die EU kommt? Warum ist dies so ausgeschlossen? Weil die Türken Knoblauch in den Eiersalat tun? Die Gabi ist auch eine starke eine Biker-Gabi. Gabi wir brauchen dich in Bayern
Gut dass es Frau Pauli gibt:
Netzwerk I - Banken-Wirtschaft : Die Banken geben den Unternehmen Kredite, damit sie Investitionen tätigen können, wettbewerbsfähig bleiben und u. U. neue Arbeitsplätze schaffen können ... so oder ähnlich war das bis vor kurzer Zeit
Netzwerk II - Wirtschaft-Banken: Die Unternehmen zahlen für ihre Kredite Zinsen an die Banken; ausserdem werden die Banken für den Zahlungsverkehr benötigt - ausser man begleicht sämtliche Rechnungen sofort und in barer Münze
Netzwerk III - Politik-Banken: Im Verwaltungsrat von Banken (Bayerische Landesbank, Sparkassen, Raiffeisenbanken etc. ) sitzen Politiker aus Stadt und Land - so ist zum Beispiel der FREIE WÖHLER Bürgermeister in Ismaning (München) Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Raiffeisenbank Ismaning (nur um zu verdeutlichen, dass auch so mancher FREIE WÖHLER Teil dieses Netzwerkes ist)
Neu sind diese Netzwerke nun wirklich nicht, neu ist aber, dass Frau Pauli versucht, dies alles zu verstehen.
Ich sage Euch, fürchtet Euch vor dem Tag an dem Frau Pauli zur großen Einsicht gelangt. Von diesem Tag an sind die Stunden der Banker und Politiker gezählt.
Ich weiß nicht, ob es was zur Sache tut, aber ich kenne einige Damen, die heimlich in Hubert Aiwanger (MdL) verliebt zu sein scheinen...
Putziges Äußerung von Henlein-Posselt. Die CSU braucht das negative campaigning, weil die Freien Wähler in ihrem Stamm-Territorium positioniert sind. Und ausserdem wird Sarkozy dem Beitritt der Türkei nur dann zustimmen, wenn die politische Elite in der Türkei ihre bisherige Position zum Armenier-Genozid 1915 verlässt. Da braucht man nicht das christliche Abendland verteidigen wollen.
Unfähigkeit und blödem Daher-Reden von der CSU-Mehrzweckwaffe Hohlmeier abgelöst wird, oda?
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