An der Plagiatsaffäre knabbert die Familie von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg weiterhin. Nun meldet sich der Vater des CSU-Politikers zu Wort. In einem Interview-Buch spart er weder mit Lob für seinen Sohn, noch mit Kritik an den Medien.
Vier Monate ist es her, dass Karl-Theodor zu Guttenberg wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit von den Ämtern als Bundesverteidigungsminister und Bezirksvorstand der Oberfranken-CSU zurückgetreten ist. Während die Aufregung in der Öffentlichkeit sich gelegt hat, scheint die persönliche Krise des früheren Wählerlieblings noch lange nicht ausgestanden. Das geht aus einem Interview mit dem Vater des CSU-Politikers hervor.
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Dirigent Enoch zu Guttenberg auf dem Familienschloss in Oberfranken: "Wir sammeln immer noch die Trümmer auf". (© action press)
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"Wir sammeln immer noch die Trümmer auf", sagt Enoch zu Guttenberg in einem Interview-Buch, aus dem das Magazin Focus nun einige Auszüge veröffentlichte. Die Affäre sei "wie ein Tsunami über die Familie gekommen". Enoch zu Guttenberg hält demnach weiter zu seinem Sohn. Trotz der üblen Anschuldigungen habe er nie einen Grund gehabt, "an seiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln".
Harte Kritik äußert der Vater dagegen an den Journalisten. Der Umgang mit seinem Sohn in der Öffentlichkeit habe in keinem Verhältnis zu dem gestanden, was er getan habe. Sein Sohn sei "öffentlich zerschlagen worden".
Karl-Theodor zu Guttenberg war im Frühjahr über eine Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit gestolpert. Nach Überzeugung der Universität Bayreuth hatte er in seiner Dissertation vorsätzlich abgeschrieben und getäuscht. Bemühungen des Politikers, die Veröffentlichung eines Prüfberichts zu seiner Doktorarbeit zu verhindern, scheiterten.
Nach seinem Rücktritt hatte der CSU-Mann angekündigt, zunächst für längere Zeit ins Ausland zu gehen. Eine Rückkehr auf die politische Bühne hatte er nicht ausschließen wollen.
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(sueddeutsche.de/dapd/feko/lala)
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... der Sohn hat sich doch in diesem Fall selber demontiert mit seinen dreisten Lügen und einer Medienkampagne aus dem Springerverlag.
Die Journalisten haben sicher noch Öl ins Feuer gegossen und gute Umsätze gemacht, aber hätte KTzG sich gleich entschuldigt und auf die Nutzung des Doktortitels verzichtet wäre die Angelegenheit in kurzer Zeit vorbeigewesen.
Wo sind wir in der BRD? Gelöscht wird wie`s gefällt.
Art. 5 GG müsste noch nochmal durchexerziert werden.
Kenia lässt grüßen.
Die örtliche Dürre trifft auf geistige.
cc.
Nachdem nun schon wieder ein ca-canaris-Beitrag gelöscht wurde, diesmal ohne Löschvermerk der SZ:
Kann man in der SZ nicht mal mehr öffentlich machen, dass
+ der Deutschlandpott absäuft
+ Millionen von Deutschen, den Nebensachen verschworen, nicht mal Mindestkenntnisse eines Bürgers der Bundesrepublik Deutschland aufweisen
+ die Kommandobrücke dieses absaufenden Pottes mit politischen Laien besetzt sind
+ der Fall zu Guttenberg nichts anderes als ein Verdrängungs- Kompensationsfall ist?
Die SZ löscht Straftaten, die gegen zu Guttenberg begangen wurden, nicht.
Warum löscht sie dann ca-canaris-Beiträge?
cc.
""Mein Sohn wurde öffentlich zerschlagen", mir fehlen die Worte; oder besser: Herr, Enoch zu Guttenberg ... wenn Ihrs nicht fühlt, Ihr werdets nimmer erjagen!
Der ca-canaris – Kommentar zuletzt gelöscht: nun gut, aber er war ja nur die Reaktion auf Straftaten von Leserschreibern gegenüber dem Hause zu Guttenberg.
Die Frage nun: warum löschte die SZ nicht diese Kommentare, die echte Straftaten enthalten?
Ist die SZ befangen? Sind ihr die Straftaten gegen das Haus zu Guttenberg recht?
cc.
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