Massage im türkischen Hamam Bad, 2006

Mathilden Hamam

Wo: Mathildenstraße 5 (Nähe Sendlinger Tor)

Ausstattung: Um sich mitten in München im Handumdrehen in den Orient zu versetzen, braucht man noch nicht einmal einen fliegenden Teppich. Ein Schritt über die Schwelle des Mathilden Hamams genügt. Den Besucher umfängt in den orientalisch bemalten, gerade frisch aufgehübschten Räumen ein wohliger Rosenduft. Bei Tee und Früchten wartet er, in das traditionelle Leintuch, den Pestemal, gehüllt, auf die Genüsse, die da kommen: Dampfbäder, Massagen auf dem heißen Nabelstein und Heilerde-Behandlungen.

Highlight: Das Rasul-Bad. Dabei werden verschiedene Schlämme auf die Haut gerieben, um im Aromadampf durch die Hitze tief in die Haut zudringen und dort ihr entschlackendes Werk zu vollbringen. Darauf soll schon Cleopatra geschworen haben.

Das gefällt: Die Titel der Behandlungen versprechen Sinnliches: Scheherazade, Daphne, Selim der Mächtige und Kanuni der Prächtige - denn die Herren sollen freilich nicht ausgeschlossen sein von derlei Erquickung.

Das gefällt weniger: Man muss sehr frühzeitig einen Termin ausmachen, denn die Massagen sowie der Platz im Hamam ist begrenzt.

Publikum: Wellness-Jünger und gestresste Zeitgenossen, die für ihre Entspannung auch mal tiefer in die Tasche greifen können

www.hamam.de

Bild: lok

12. Dezember 2013, 17:21 2013-12-12 17:21:25  © sueddeutsche.de/bica

zur Startseite