CSU und FDP verstehen sich so gut, dass sie bereits am Wochenende entscheiden wollen, ob es nun ernst wird.
Am Wochenende soll voraussichtlich die Vorentscheidung fallen, ob Bayern die nächsten fünf Jahre von einer Koalition aus CSU und FDP regiert wird. Am Freitag setzten die beiden Parteien ihre Sondierungsgespräche fort. Im Zentrum stand als größter Streitpunkt das Thema der Inneren Sicherheit. "Wir halten die Gesetze zum Teil für verfassungswidrig", sagte FDP-Generalsekretär Martin Zeil mit Blick auf das erst wenige Monate alte Versammlungsgesetz und die Online-Durchsuchung.
CSU und FDP sind sich einig: Das Rauchverbot soll gelockert werden. (© Foto: AP)
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Die CSU zeigt zumindest Verhandlungsbereitschaft. "Insbesondere zum Versammlungsrecht werde ich in den nächsten Tagen mit Max Stadler und Andreas Fischer als Verhandlungsführer der FDP in Sachen 'Innere Sicherheit' über die Änderungswünsche sprechen", sagte Innenminister Joachim Herrmann nach dem Treffen.
Unabhängig davon sei deutlich geworden, dass beide Seiten die Spitzenposition Bayerns bei der Inneren Sicherheit halten und weiter ausbauen wollen.
Außerdem sollte am Freitag über die Themen Justiz, Umwelt und Gesundheit sowie Familie und Soziales diskutiert werden. "Frau Leutheusser-Schnarrenberger macht mir den Eindruck, als sei sie zu weitgehenden Kompromissen bereit", scherzte der designierte Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Ankunft vor der FDP-Parteizentrale in München.
Das Gesprächsklima war auch am Vortag schon als sehr gut beschrieben worden. Wie lange die Gespräche noch dauern? "Das hängt von der Widerborstigkeit anderer ab", sagte der scheidende Ministerpräsident Günther Beckstein. "Je länger, desto besser."
Die vier Verhandlungsführer der CSU, Seehofer, Beckstein, der scheidende CSU-Chef Erwin Huber und Fraktionschef Georg Schmid mussten zu Fuß in den dritten Stock der FDP-Zentrale hinaufsteigen, der Aufzug war kaputt.
Tags zuvor hatten die potientiellen Koalitionspartner beschlossen, beim Thema Bildung eine Arbeitsgruppe einzusetzen, sollten förmliche Koalitionsgespräche aufgenommen werden. Man müsse "Einzelheiten vertiefen", sagte Zeil. Einen "Modernisierungsschub" brauche die bayerische Bildungspolitik.
Kontroversen habe es unter anderem bei der von der FDP geforderten sechsjährigen gemeinsamen Grundschulzeit sowie beim letzten kostenfreien Kindergartenjahr gegeben, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Für Investitionen in die Bildungspolitik will die FDP sogar den ausgeglichen Haushalt aufgeben. Man müsse sich möglicherweise auf eine Neuverschuldung verständigen, um "Spielraum zu erhalten", sagte Leutheusser-Schnarrenberger.
Die FDP forderte zudem eine Risikoanalyse für den Staatshaushalt sowie für die Landesbank.
Völlig einig sind sich die Verhandlungspartner schon beim Nichtraucherschutz. Das Rauchverbot soll gelockert werden, "das ist nicht mehr problematisch", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Ihre Partei will am Sonntag beschließen, ob mit der CSU offizielle Koalitionsverhandlungen aufgenommen werden sollen.
Die CSU berät darüber am Montag in ihrem Parteivorstand. Bis zum 25. Oktober müsste ein Koalitionsvertrag stehen, denn dann sollen die Delegierten des CSU-Parteitags zustimmen. Am 26. Oktober hält die FDP ihren Sonderparteitag ab.
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(SZ vom 11.10.2008/bica)
Gewalt in Syrien
Die neueste Antwort
"Die Frau Bätzing (Bundesdrogenbeauftragte - was für eine Bezeichnung) sollte man messen an ihren Erfolgen bzw. Ergebnissen ind der kriminellen Drogenszene"
Vielmehr interessiert mich derzeit die nicht kriminelle "Drogenszene", organisiert unter anderem im Verein zur Erhaltung der bayerischen Wirtshaus-Kwalmerei. Mit der hat die arme Frau ja genug zu tun, wie sich an den dummdreisten Kommentaren von dietel40 und Konsorten hier immer wieder beweist.
Gegen kriminelle Drogenabhängige gibts Gesetze. Gegen militante (und nur bei denen braucht man Gesetze!) Raucher, also quasi die "zivile" Fraktion der Drogenabhängigen (von mir aus nicht "-Abhängige" sondern "-Konsumenten", nichtsdestotrotz Nikotin ist eine Droge, und zwischen erlaubten und verbotenen Drogen gibts keinen prinzipiellen Unterschied), gibts wohl bald wieder keine mehr. Danke FDP!
die alles und jedes toleriert kann man nicht ernst nehmen.
Mit dem Unterstützen der asozialen und komplett intoleranten anderen und sich selbst vergiftenden Rauchern führt sie ihren Liberalismus ad absurdum.
Hoffentlich werden die CSU-Wähler denen wieder ihre (geleihenen) Stimmen entziehen.
In der Wirtschaftspolitik sind mir die Liberalen durchaus in manchen Dingen sympathisch - das ist es dann aber auch....
Der FDP kanns ja egal sein... die ist und bleibt eine kleine Mehrheitsbeschaffer- und Opportunisten-Partei. WELCHE 8% deren Wähler stellen, kann denen ja egal sein...
Aber der cSU wird es deutlich machen, WER hierzulande die Mehrheit ausmacht, und das sind bestimmt nicht die Raucher und noch viel weniger die militante Fraktion davon.
Ich freu mich schon auf die Europa-Wahlen... :-D da gibts die nächste Klatsche für diesen Unsinn!!
Tja da sieht mans ja wieder, was die FDP als "Freiheit" ansieht...
Die Freiheit IHRER Wähler, sonst nix! Anstatt sich bei sinnvollen Dingen ins Zeug zu legen (Ladenschluss etc.) wird so ein Schmarrn wieder aufgelegt.
Hoffen wir, dass das BVG den wie auch immer aussehenden Unsinn "Lockerung" kassiert. Haben die von der FDP eigentlich das Urteil damals nicht kapiert?? Darin heisst es eindeutig, dass Gesundheit IMMER und vor ALLEM Vorrang hat. Bei der FDP haben die Interessen der militanten Qualmer aber Vorrang.
dass man den intoleranten Rauchern jetzt
NACH
der Wahl - auch noch entgegenkommen will.
NULL TOLERANZ FÜR RAUCHER!
Rauchen tötet!
Paging